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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:33:12 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 23 Apr 2026 12:33:12 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-66566</guid><pubDate>Sat, 05 Jul 2025 12:50:00 +0200</pubDate><title>Bunt, Süß und Sinnlich - CSD 2025</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/bunt-suess-und-sinnlich-csd-2025/</link><description>Die EFL Würzburg war beim CSD zum ersten Mal mit einem eigenen Stand präsent. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Christopher-Street-Day (CSD) in Würzburg war auch für die EFL ein besonderes Event. Zum ersten Mal waren wir als Beratungsstelle mit einem Stand auf der bunten Regenbogenmeile am Main vertreten.&nbsp;</p><p>Rund 3000 Besucher*innen nutzen den schönen sonnigen Tag und interessierten sich auch nach der Parade für die Angebote und Infos. Der Stand der EFL war sehr gut besucht, es gab viele Gespräche mit Besucher*innen und auch mit den Vertreter*innen anderer Organisationen an den Nachbarständen. Die&nbsp;EFL hatte Postkarten mit Spüchen darauf gestaltet, die gerne mitgenommen wurden. Viele Besucher*innen nutzten auch die Chance, in den ausgelegten Büchern mit Bezug zu Queeren Themen zu blättern. Auch die Schokoherzen mit unserem EFL-Logo darauf kamen gut an, auch wenn sie bei den Temperatuen sehr schnell gegessen werden mussten.</p><p>Für uns als EFL war es eine Möglichkeit, zu zeigen dass wir mit unserem Angebot offen für alle Menschen sind.&nbsp;Egal welche Konfession, Nationalität, Weltanschauung, Familienstand, sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität die Klient*innen haben. Auch&nbsp;Themen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität oder der Sexualität haben bei uns ihren Raum. Die Präsenz der EFL als katholischer Beratungsstelle auf dem CSD hat bei manchen Besucher*innen für Erstaunen gesorgt - und zu interessanten Gesprächen geführt.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Efl Beratungsstelle Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63905</guid><pubDate>Fri, 14 Feb 2025 17:03:00 +0100</pubDate><title>Valentinstag - Romantik ohne Pflichtgefühl</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/romantik-ohne-pflichtgefuehl-1/</link><description>Wie Paare dem Druck vom Valentinstag entkommen – Ein Interview mit Georg Ruhsert von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Valentinstag, der am 14. Februar gefeiert wird, geht es häufig um Blumen, Schokolade und teure Geschenke. Warum Paare Liebe nicht auf ein Datum reduzieren sollten und auf welche Weise sie sich sonst noch Wertschätzung zeigen können, erzählt Georg Ruhsert, stellvertretender Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) Würzburg.</p><p><em>POW: Herr Ruhsert, brauchen Paare den Valentinstag?</em></p><p>Georg Ruhsert: Der Valentinstag ist inzwischen ein sehr besonderer Tag. Es ist ein Datum, an dem schon fast erwartet wird, dass etwas besonders Liebevolles oder Bedeutsames in einer Beziehung passiert. Vielleicht kommt man daher nicht drum herum, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass sich Paare immer wieder vergewissern müssen: „Wir sind miteinander verbunden.“ Paare müssen sich immer wieder zeigen, dass sie sich lieben. Sie brauchen entsprechende Gesten und Zeichen. Aber bitte nicht nur am Valentinstag. Das sollte ein Dauerthema in einer Beziehung sein.</p><p><em>POW: Wie können Paare sich gegenseitig Wertschätzung zukommen lassen, ohne dass es dabei nur um Konsum geht?</em></p><p>Ruhsert: Ich würde noch grundsätzlicher rangehen: Liebe ist immer ein Geschenk. Liebe passt nicht zu einer Gegenleistung, die ich erwarte. Wenn Liebe erkauft wird oder ich sie mir erst verdienen muss, dann wird es schräg. Liebe hat daher grundsätzlich mit Schenken zu tun. Das kann auch materiell sein, wie der Blumenstrauß mit 50 Rosen, muss es aber nicht. In der materiellen Welt, in der wir leben, sind andere Dinge viel kostbarer, die nicht in einem Wert festzumachen sind.</p><p><em>POW: Welche Geschenkideen gibt es für den Valentinstag, ohne viel Geld auszugeben?</em></p><p>Ruhsert: Das kostbarste Geschenk ist Zeit. Sich Zeit füreinander zu nehmen und sie bewusst miteinander zu verbringen. Dabei sollte man sich sagen: „Es geht hier um dich.“ Das heißt auch, sich ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn ich meinem Partner zuhöre, dann darf ich nicht durch das Handy oder andere Dinge abgelenkt werden. Diese wertvolle Zeit in dieser Qualität ist eine ganz hohe Form der Zuneigung. Natürlich gibt es auch viele Dinge, die die Liebe im Kleineren ausdrücken können. Zum Beispiel liebevolle Worte, sich gegenseitig Komplimente machen oder kleine Gesten. Ich tue etwas für den anderen und überrasche ihn damit. Ich bringe meiner Partnerin ihren Kaffee, berühre sie im Vorbeigehen. Oder ich habe mir Gedanken gemacht und es gibt etwas zu essen, wo ich weiß, das schmeckt dem Partner besonders gut. Gerade in schwierigen Zeiten wird die Liebe besonders deutlich. Ich gebe meine Unterstützung, wenn mein Partner sie braucht. Ich zeige ihm oder ihr: Ich bin für Dich da. Ich helfe, wenn es schwierig ist. Und vielleicht auch nur, indem ich einfach da bin und manche Situation zusammen mit ihm oder ihr aushalte. Unterstützung zeigt sich für mich auch, indem ich dieses „Wir“ im Blick habe.</p><p><em>POW: Wie können Paare mit Kindern die Zeit zu zweit umsetzen?</em></p><p>Ruhsert: Zeit zu zweit ist für Eltern nicht leicht. Ich glaube, gerade wenn die Kinder noch kleiner sind, müssen Paare ihre Zeit anders gewichten. Auch die Zeit mit der Familie ist Zeit für das „Wir“. Trotzdem braucht es noch eine Zeit zu zweit. Es ist schwer, das immer durchzuhalten, weil Kinder natürlich vorgehen, wenn es wirklich mal brennt. Trotzdem sollten sich Paare mit Kindern einen Termin reservieren, nur für sich als Paar, und sich diesen auch freikämpfen. Vielleicht können sie eine Kinderbetreuung organisieren oder, wenn vorhanden, Großeltern, Eltern oder Freunde mit einspannen. Ich glaube, das ist sehr wertvoll.</p><p><em>POW: Kann es Druck in einer Beziehung erzeugen, wenn der Valentinstag groß gefeiert wird?</em></p><p>Ruhsert: Ja, dieser Druck kann entstehen, wenn Erwartungen von außen zu groß werden. Das passiert immer da, wo man sich von anderen abhängig macht. Der Valentinstag kann Druck machen, wenn es das einzige Datum im Jahr ist, an dem liebevolle Gesten Platz in einer Beziehung haben. Ich glaube, wenn das alltäglich ist, dann kann es passieren, dass man den Valentinstag völlig vergisst und sagt: „Wir haben immer Valentinstag.“</p><p><em>POW: Wie können sich Paare gegen diesen gesellschaftlichen Druck wappnen?</em></p><p>Ruhsert: Paare müssen immer wieder schauen: „Was ist unseres?“ Und das geht nur, indem man gut in Kommunikation ist. Es gibt kein Thema, über das Paare nicht miteinander sprechen können. Und es sollte auch keine Tabus geben. Es ist eine Chance, dass man gemeinsam über diesen Druck spricht und merkt: „Wir brauchen das nicht. Aber vielleicht brauchen wir etwas anderes.“ Das kann ein Weg sein, nicht zu sehr auf andere zu schauen. Wenn man in Kontakt ist, braucht es den Blick auf das Außen nicht so sehr.</p><p><em>POW: Welchen Rat würden Sie Paaren mit auf den Weg geben, denen es schwerfällt, sich im Alltag Zeit füreinander zu nehmen?</em></p><p>Ruhsert: Wenn der Alltag so voll ist und wenig Zeitfenster da sind, um sich im Blick zu haben, ist es wichtig, immer wieder Zeichen zu setzen, dass man einander etwas bedeutet. Es kann Zeit sein, die ich mit dem Partner verbringe. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, wenn man keine Zeit zusammen hat. Ich kann durch ein Bild, das ich meinem Partner per Handy schicke, durch ein paar Zeilen, die ich schreibe, oder durch einen klassischen Liebesbrief zeigen: „Ich denke an dich, ich bin bei dir.“ Das sorgt auch für ein Gefühl, dass man verbunden ist. Es ist natürlich kein Ersatz für intensiv zu zweit erlebte Zeit. Aber es signalisiert: „Ich bin mit Dir verbunden.“ Und wenn ich eine entsprechende Antwort kriege, ist das schön. Aber bitte nicht unter Druck setzen lassen.</p><p><em>POW: Können Rituale dabei helfen?</em></p><p>Ruhsert: Rituale sind gut, um Zuneigung zu zeigen. Selbst kleine Dinge, die sich im Alltag etabliert haben, können schon helfen. Zum Beispiel ein gemeinsames Frühstück an einem bestimmten Tag, bei dem man über alles spricht, was ansteht. Und nebenbei beginnt man den Tag miteinander. Manche Paare nehmen sich auch einen Abend Zeit und schauen Filme oder eine Serie zusammen. Andere Paare machen Musik an und tanzen zusammen durchs Wohnzimmer. Wieder andere gehen zusammen spazieren und halten sich dabei an der Hand. Manche setzen sich auf den Balkon und schauen abends mal eine halbe Stunde in den Sternenhimmel. Es gibt Paare, die spielen gerne zusammen. Spielen löst unheimlich. Es gibt Regeln, die vorgegeben sind, es hilft zu entspannen und Spaß miteinander zu haben. Eine andere Idee ist, etwas Neues miteinander auszuprobieren. Ich kenne Paare, die einmal im Jahr etwas zusammen unternehmen, was sie noch nie vorher gemacht haben. Noch ein kleiner Tipp: Eine der konkretesten Maßnahmen, um dem Gegenüber tiefe Wertschätzung zu zeigen, ist einfach zu sagen, was genau ich an ihm oder ihr liebe. Das ist manchmal ganz schwer in Worte zu fassen. Es sind kleine Dinge wie: „Du bist so hilfsbereit“, „Du bist fantasievoll“, oder „Du bist so ein fröhlicher Mensch. Wenn Du lachst, muss ich einfach mitlachen.“ Um solche Dinge geht es im Leben. Das ist Wertschätzung. Das ist Liebe.</p><p>Das Interview führte Judith Reinders (POW)</p><hr /><p>Aktuelles Lexikon</p><h2 itemprop="headline">Der heilige Valentin</h2><p><strong>Am Valentinstag scheiden sich die Geister. Für die einen ist der 14. Februar der Tag der Liebenden. Die anderen sehen darin einen Tag des ungebremsten Konsums, von dem vor allem Floristen, Konditoren und Parfümerien profitieren.</strong></p><p>Der Legende nach soll Valentin von Terni im dritten Jahrhundert in Rom Liebespaaren Blumen aus dem Klostergarten geschenkt haben. Den Männern soll er gar geraten haben, bei ihrer Frau zu bleiben, statt in den Krieg zu ziehen. Für dieses Vergehen ließ Kaiser Claudius ihn am 14. Februar 268 enthaupten. Der Valentinstag, wie er heute begangen wird, hat auch heidnische Wurzeln: Schon in der Römerzeit wurde um den 14. Februar herum das Fest des Hirtengottes Lupercus gefeiert. In einer Art „Liebeslotterie“ wurden junge Frauen und Männer per Los zusammengeführt. Die Kirche modifizierte diesen Brauch. Statt eines Partners bekamen junge Menschen per Los einen christlichen Heiligen als Vorbild zugewiesen. Richtig populär wurde diese Form jedoch nie. Um den Valentinstag haben sich unterschiedliche Bräuche entwickelt. In den USA, Großbritannien und Irland wird der Festtag mit besonderen Ritualen gefeiert: zum Beispiel indem nach römischem Vorbild ein Valentin beziehungsweise eine Valentine zugelost wird. Mitunter schreiben Singles an diesem Tag auch der von ihnen verehrten Person anonyme Liebesbriefe. Valentinsgrüße in Form von Blumen kamen in Deutschland erst nach 1945 durch englische und amerikanische Truppen in Mode. Auch Bauernregeln ranken sich um den Valentinstag: „Ist’s am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon das Reis“ oder „Am Tag von Sankt Valentin, gehen Eis und Schnee dahin“.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-63904</guid><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 16:49:00 +0100</pubDate><title>Wolfgang Scharl wird Fachreferent der Ehe-, Familien- und Lebensberatung</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/wolfgang-scharl-wird-fachreferent-der-ehe-familien-und-lebensberatung-1/</link><description>Pastoralreferent Wolfgang Scharl (63), Leiter der Ländlichen Familienberatung der Diözese Würzburg und Landvolkseelsorger, wird zum 1. Januar 2025 mit einer halben Stelle Fachreferent der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) in der Diözese. Zudem wird er als Berater in der EFL Würzburg sowie als Landvolkseelsorger tätig sein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seine Aufgaben als Fachreferent sind die fachliche und konzeptionelle Weiterentwicklung der EFL, die Vertretung auf Bayern- und Bundesebene sowie Geschäftsführungsaufgaben. Scharl, Jahrgang 1961, stammt aus Würzburg. Er studierte von 1981 bis 1988 Theologie und Pädagogik in Würzburg und Freiburg. Als Pastoralassistent wirkte er von 1989 bis 1991 in Würzburg-Sankt Adalbero. Von 1989 bis 1994 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik der Universität Würzburg. Von 1994 bis 1997 arbeitete Scharl als Regionaljugendseelsorger im Landkreis Haßberge. Im Anschluss war er jeweils bis 2010 Landjugendseelsorger der Diözese und Pastoralreferent bei der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Würzburg. Zudem leitet er seit 1998 die Ländliche Familienberatung der Diözese Würzburg. Seit 2010 ist Scharl Landvolkseelsorger der Diözese Würzburg sowie Vorsitzender des Vereins Katholische Landvolkshochschule der Diözese Würzburg. Ehrenamtlich fungierte er von 2014 bis 2023 als Präsident des Internationalen Dachverbands Katholischer Landvolk- und Bauernbewegungen (FIMARC).</p>]]></content:encoded><category>Pastoralreferenten (nicht löschen)</category><category>Nachrichten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67187</guid><pubDate>Fri, 20 Dec 2024 17:49:00 +0100</pubDate><title>„Mehr Wertschätzung für ,unsichtbare‘ Arbeit“</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/mehr-wertschaetzung-fuer-unsichtbare-arbeit-1/</link><description>Umgang mit „Mental Load“ an Weihnachten – Anette Jacobi von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Würzburg gibt Tipps</description><content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten als Fest des besinnlichen Beisammenseins ist häufig eine Erwartung, die in der Realität nicht erfüllt werden kann. Geschenke besorgen, die Koordination von Familienbesuchen, Plätzchenbacken mit den Kindern und die Weihnachtsdekoration: Hinter den Festtagen steckt viel Arbeit, die oft für andere unsichtbar bleibt. Diese Liste der „unsichtbaren“ Aufgaben, die an den Weihnachtstagen häufig noch länger ist als im Alltag, nennt sich „Mental Load“. Wer überwiegend davon betroffen ist, warum der „Mental Load“ in der Weihnachtszeit besonders hoch ist und was dagegen getan werden kann, erzählt die Psychologin Anette Jacobi, Leiterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) Würzburg im POW-Interview.</p><p><em>POW: Was bedeutet „Mental Load“?</em></p><p>Anette Jacobi: „Mental Load“ steht für die unsichtbare Denkarbeit, die hinter Vorgängen steckt. Die „Care-Arbeit“, die vor allem im Familienhaushalt geleistet wird. Dazu zählen Überlegungen wie: „Was gibt es heute zum Abendessen?“ Dahinter stecken weitere Planungen, beispielsweise: „Was haben wir noch im Kühlschrank? Wer geht einkaufen? Wer holt die Kinder vom Fußballtraining ab?“ Diese Denkarbeit ist oft belastend, da sie häufig an einer Person hängen bleibt. Sie liegt schwer auf den Schultern, wie der Begriff „Mental Load“ zeigt. Wörtlich übersetzt heißt er „mentale Last“.</p><p><em>POW: Wer trägt den meisten „Mental Load“ innerhalb der Familie?</em></p><p>Jacobi: Ohne generalisieren zu wollen, kann man klar sagen, dass in heterosexuellen Beziehungen meistens die Frau den „Mental Load“ trägt. Das ist durch die Forschung gut belegt. Häufig liegt ein Großteil, wenn nicht die Gesamtheit, der Care-Arbeit bei Frauen. Das führt zu Erschöpfung und belastet dadurch auch oft die Beziehungen. Viele Paare wünschen sich eine gerechtere Aufteilung. Meistens hapert es an der Umsetzung: Die gesellschaftliche Erwartungshaltung und fehlende Rollenvorbilder stellen ein Problem dar. Auch die Kommunikation ist nicht immer leicht. Hier kommen wir als Beratungsstelle ins Spiel. Oft wird „Mental Load“ nicht direkt als Problem genannt, er schwingt aber immer mit und liegt oft unter den anderen Problemen.</p><p><em>POW: Was kann bei zu viel „Mental Load“ in der Weihnachtszeit getan werden?</em></p><p>Jacobi: Ein Tipp ist es, sich nicht vom „Mental Load“ an Weihnachten überraschen zu lassen. Für viele kommt die Weihnachtszeit viel zu plötzlich, dabei könnte man schon im Herbst anfangen, sich als Familie zusammenzusetzen und zu überlegen, wie die Aufgaben in der Weihnachtszeit fair verteilt werden können. Dabei ist es wichtig, nicht nur einzelne Aufgaben abzugeben, sondern ganze Aufgabenbereiche, zum Beispiel das Thema Geschenke. Delegiert man nur eine Aufgabe an jemand anderen, bleibt der „Mental Load“ der Entscheidung und Planung doch wieder nur an einer Person hängen. Es muss ein gewisses Problembewusstsein da sein, genauso wie eine Vertrauensebene in der Beziehung, die das Ansprechen solcher Themen zulässt. Daran scheitert es oft. Unter Druck ist es schwierig, die Dinge liebevoll zu formulieren. Sie kommen beim Gegenüber oft als ein großer Vorwurf an. Deshalb ist mein Tipp, die Themen frühzeitig anzusprechen und gar nicht erst zuzulassen, dass zu hohe Erwartungen entstehen. Wenn man sich als Familie zusammensetzt, kann man gemeinsam überlegen: „Wie stellen wir es uns vor? Was brauchen wir, damit es gut wird? Brauchen die Kinder wirklich den selbstgemachten Adventskalender? Muss es das Essen sein, dass zwei Tage Vorbereitung braucht?“ Es geht um ein Bewusstsein und um gegenseitiges Vertrauen.</p><p><em>POW: Welche Unterstützungsmöglichkeiten kann man anbieten, vor allem innerhalb der eigenen Familie?</em></p><p>Jacobi: Diese Frage beinhaltet, dass einer Person schon aufgefallen ist, dass die andere zu viel „Mental Load“ trägt. Diese Wahrnehmung und die Wertschätzung für die „unsichtbare“ Arbeit sind ein erster, wichtiger Schritt. Der zweite Schritt ist das aktive Ansprechen und die Suche nach vorübergehenden Lösungsmöglichkeiten: „Wie geht es dir gerade? Ist dir das zu viel? Was kann ich anbieten? Wie können wir es gemeinsam lösen?“ Ein praktischer Tipp ist außerdem das Nutzen von Exceltabellen und Apps zur Organisation von Haushalt und Familie. Solche technischen Hilfsmittel nutze ich als Mutter eines vierjährigen Sohnes auch privat. Dadurch wird der „Mental Load“ nicht nur auf andere Personen, sondern in die App übertragen.</p><p><em>POW: „Mental Load“ ist eine psychische Belastung für die Betroffenen. Was belastet die mentale Gesundheit sonst noch in der Weihnachtszeit?</em></p><p>Jacobi: Einerseits die zu hohen Erwartungen. An Weihnachten entsteht der Eindruck, dass unheimlich viel vermeintlich erledigt werden muss. Dieser starke Erwartungsdruck führt oft zu Frustration, Enttäuschung und Schuldgefühlen. Andererseits ist Weihnachten eine Zeit der Familie und der Einkehr. Das kann belastend für Menschen sein, die einen Verlust erfahren haben, die nicht mit ihrer Familie feiern oder die einsam sind.</p><p><em>POW: Wie schaffe ich es, in dieser Zeit gut auf mich selbst zu achten?</em></p><p>Jacobi: Ich empfehle, sich aktiv Zeit für sich selbst einzuplanen. Sei es eine halbe Stunde für das Lieblingsbuch, ein Spaziergang oder zehn Minuten Zeit für Meditation. Man sollte nicht vergessen, wofür man all den Aufwand an Weihnachten betreibt. Es kann helfen, sich und andere darauf zu besinnen, wofür man dankbar ist. Wenn man aktiv hinschaut und die Dinge in Perspektive setzt, hilft das meistens schon. Es ist wichtig, Hilfe anzunehmen und sich einzugestehen, wo man sich verrannt hat. Man darf auch mal Nein sagen und Hilfe einfordern.</p><p><em>POW: Wie kann ich auch gut auf andere achten? Welche Anzeichen gibt es, dass es jemandem nicht gut geht?</em></p><p>Jacobi: Auch hier rate ich, erst mal innezuhalten. Wenn ich nur funktioniere, kriege ich auch um mich herum nicht viel mit. Wenn ich das Gefühl habe, es geht jemandem in meinem Umfeld nicht gut, kann ich diese Vermutung erstmal äußern. Dann sollte ich konkrete Vorschläge machen und aktiv Hilfe anbieten. Das gilt nicht nur für die eigene Familie, sondern auch für Freundinnen, Nachbarn oder Kollegen. Das wichtigste ist, der Person zu zeigen, dass man sie sieht. Anzeichen dafür, dass es jemandem nicht gut geht, sind schnelle Reizbarkeit, Müdigkeit, Erschöpfung und dass sich die Person häufiger zurückzieht als sonst.</p><p><em>POW: Was möchten Sie Familien abschließend noch für die Advents- und Weihnachtszeit mit auf den Weg geben?</em></p><p>Jacobi: Die Empfehlung, sich im Vorfeld zusammenzusetzen und sich zu fragen: „Wie wollen wir Weihnachten gestalten?“ Und dass sie nicht vergessen: Weihnachten darf einzigartig gestaltet werden, wie es der Einzigartigkeit von Menschen entspricht. Und sollte es doch mal zum Konflikt kommen, darf man nicht verzagen. Streit gehört dazu und darf sein. Nur weil Weihnachten ist, muss es nicht durchgehend besinnlich sein. Wichtig ist, emphatisch zu bleiben, das gilt für das ganze Jahr. Man darf sich darauf einigen, dass man sich uneinig ist.</p><p>Das Interview führte Judith Reinders (POW)</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-61432</guid><pubDate>Fri, 20 Sep 2024 12:22:00 +0200</pubDate><title>Brigitte Stäblein in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/ute-breitenbach-maier-im-ruhestand-1/</link><description>In den Ruhestand ist am Freitag, 20. September, Brigitte Stäblein, Sekretärin der Ehe-Familien- und Lebensberatungstelle (EFL) Schweinfurt in der Außenstelle Bad Neustadt, bei einer Feierstunde in Schweinfurt verabschiedet worden.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die gesamte Veranstaltung im Kreis von aktuellen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen stand unter dem Motto „Puzzeln“. Diyap Yesil, Leiter der EFL Schweinfurt, betonte in seiner Ansprache, Puzzeln sei Stäbleins große Leidenschaft, aber auch ein symbolisches Abbild ihrer Karriere. Sie sei stets mit großem Engagement bereit gewesen, komplizierte Herausforderungen zu lösen. „Sie haben uns geholfen, so viele schwierige Puzzles zu lösen, und jetzt wünschen wir Ihnen alles Gute dabei, Ihr eigenes großes Puzzle des Ruhestands zu legen.“</p><p>Über 26 Jahre war Stäblein im Dienst des Bistums Würzburg. Maßgeblich sei sie an der Entwicklung der Außenstelle Bad Neustadt beteiligt gewesen. Sie habe stets mehr gegeben als gefordert gewesen sei. „Wir werden nicht nur Ihre Fachkompetenz, sondern auch Ihre menschliche Wärme vermissen“, betonte Yesil. Nach der Mittleren Reife absolvierte Stäblein eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin und arbeitete im Anschluss als Sachbearbeiterin in einer Firma. Nach einer Familienzeit trat die zweifache Mutter am 1. Februar 1998 in der EFL Bad Neustadt in den Dienst des Bistums Würzburg.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-59804</guid><pubDate>Thu, 23 May 2024 16:04:00 +0200</pubDate><title>Ute Breitenbach-Maier im Ruhestand</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/ute-breitenbach-maier-im-ruhestand/</link><description>In den Ruhestand verabschiedet worden ist Ute Breitenbach-Maier, langjährige Mitarbeiterin der Außenstelle Bad Neustadt der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) Schweinfurt. Stellenleiter Diyap Yesil würdigte in seiner Laudatio Breitenbach-Maiers Engagement als Leiterin der EFL in Bad Neustadt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin schloss sich bei ihr das Diplomstudium Pädagogik an der Universität an. Breitenbach-Maier arbeitete im Anschluss in unterschiedlichen familientherapeutischen Einrichtungen und in der ambulanten Erziehungshilfe. 2013 begann ihre Beratungsarbeit im Dienst des Bistums Würzburg in Bad Neustadt. Vernetzung und gute Zusammenarbeit mit anderen Beratungsstellen seien ihr ebenso ein wichtiges Anliegen gewesen wie die stetige Weiterbildung im weiten Beratungsfeld, betonte Yesil.</p><p>Viele aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen gaben bewegte Rückmeldungen zur gemeinsamen Arbeit. So wurden unter anderem Breitenbach-Maiers hohes Engagement, ihre Sorge für die Klienten und das gute Miteinander hervorgehoben. Breitenbach-Maier erklärte, sie habe für den Job auch viel Zeit auf der Straße verbracht. Die täglichen Fahrten von Würzburg nach Bad Neustadt seien für sie zur Gewohnheit geworden. Einerseits sei sie so stets auf dem aktuellen Nachrichtenstand gewesen. Andererseits sei ihr so auch Zeit zum „Runterkommen“ und für die Reflexion geblieben.</p><p>Sie sei gerne an der Stelle tätig gewesen und werde die Gespräche vermissen, betonte Breitenbach-Maier. Den Satz „Ich küsse Dein Herz“ gab sie allen Anwesenden als Abschiedsgeschenk mit auf den Weg. Er sei Ausdruck der tiefen Dankbarkeit für die Zeit in der Beratungsstelle mit den Kolleginnen und Kollegen sowie den Wunsch, mit allen verbunden zu bleiben.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-58734</guid><pubDate>Wed, 28 Feb 2024 10:12:00 +0100</pubDate><title>Beatrice Otto in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/beatrice-otto-in-den-ruhestand-verabschiedet/</link><description>Die Diplomtheologin Beatrice Otto wurde Ende Februar 2024 als langjährige Beraterin der EFL- Stelle in Aschaffenburg in den Ruhestand verabschiedet. </description><content:encoded><![CDATA[<p><br />Frau Otto absolvierte 1989-1993 die Weiterbildung zur Ehe-, Familien- und Lebensberaterin. Anschließend war sie als Honorarmitarbeiterin an der EFL Aschaffenburg tätig, wechselte 2004 in die Festanstellung und erwarb mehrere Zusatzqualifikationen, z. B. in Traumaberatung und Sexualberatung.<br />Neben der Beratung von Paaren, Familien und Einzelnen übernahm Frau Otto immer wieder Präventionsangebote wie Paarkommunikationskurse, Gruppen für Menschen mit Traumaerfahrung oder Trauernde. Sie gestaltete besondere Angebote für die Öffentlichkeit mit, darunter die ersten Aschaffenburger Paartage als Veranstaltungsreihe für Paare oder den Paar-Adventskalender mit täglichen Impulsen für die Beziehungspflege.&nbsp;<br />Auf diözesaner Ebene und hier in Aschaffenburg prägte Frau Otto die EFL-Arbeit auch strukturell durch ihre jahrelange Tätigkeit als Qualifikationsbeauftragte.<br />Wir verlieren mit Beatrice Otto eine fachlich hochqualifizierte, erfahrene und im Team äußert geschätzte Kollegin, wie es Stellenleiter Tobias Benzing bei der Verabschiedung formulierte:<br />„In Vertretung meiner drei Vorgänger im Amt als Stellenleitung darf ich dir von Herzen Danke sagen: Für dein Bewusstsein für Qualität, für deine ruhige und besonnene Kommunikation, sowie für dein großes Engagement für Gruppenangebote und deine vielfältige Beratungsarbeit, die du in den über 30 Jahren hier in Aschaffenburg geleistet hast. Du wirst uns sehr fehlen!“<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-59803</guid><pubDate>Fri, 23 Feb 2024 16:00:00 +0100</pubDate><title>Abschied von Konrad Ziegler</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-von-konrad-ziegler/</link><description>Bei einer Feierstunde ist am Freitag, 23. Februar, Gemeindereferent Konrad Ziegler (66), langjähriger Mitarbeiter in den Ehe-, Familien- und Lebensberatungstellen (EFL) Schweinfurt und Bad Kissingen, in den Ruhestand verabschiedet worden.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Diyap Yesil, Leiter der EFL Schweinfurt, würdigte in seiner Rede die langjährige Mitarbeit Zieglers. Er schilderte unter anderem dessen ungewöhnlichen und bewegten Berufsweg, der den gebürtigen Großbardorfer vom Bankkaufmann über Bilanzbuchhalter zum Gemeindereferenten und schließlich zum EFL-Berater führte. Weitere Stationen im Berufsleben von Ziegler waren die Krankenhausseelsorge und die Arbeit auf der Palliativstation. Yesil charakterisierte Ziegler mit den Worten „kämpferisch, vielseitig interessiert, väterlich wohlwollend, beziehungsorientiert und vernetzt denkend“. Roswitha Schuhmann, Diözesanreferentin für die Gemeindereferent(inn)en, sprach Ziegler ihren Dank aus. Auch sie hob hervor, dass dieser sich beruflichen Herausforderungen gestellt habe und eine feste Größe im Norden des Bistums gewesen sei. Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) übermittelte Andreas Heinelt Grüße und gute Wünsche für den Ruhestand.</p><p>Ziegler sprach in seiner Dankesrede an die Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste vom Glück, das nötig war, damit er überhaupt von der EFL-Stelle habe verabschiedet werden können. Glück, im damaligen Auswahlverfahren zugelassen zu werden, Glück, im Jahr 2002 eine der begehrten Stellen zu bekommen, und vom Glück, in einem professionellen Team zu arbeiten. Die Diözese habe ihm viel ermöglicht. Er habe seinen Dienst sehr gerne getan, betonte Ziegler. Begleitet von Supervision und kollegialer Beratung sei es gelungen, alle Schwierigkeiten zu meistern. Es falle ihm nun schwer zu gehen. Es lockten jedoch viele Interessen und nicht zuletzt die Aussicht, dass nun mehr Zeit für seine neue Rolle als Opa bleibe.</p><p>Die Kolleginnen und Kollegen sowie ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Feier gekommen waren, gaben Ziegler einen persönlichen Segen mit. Sie alle hoben seinen Humor hervor, seine Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und auch mal um die Ecke zu denken. Ziegler habe es stets geschafft, mit Herz, Verstand und viel Professionalität auf die Anliegen und Probleme der Klientinnen und Klienten einzugehen. Wie ihm das neben vielen privaten Schicksalsschlägen möglich war? Er beantwortete die Frage mit einem Gedicht von Bertold Brecht. Hier werde benannt, dass Einkehr in die Stille nötig sei, um sich dem Leben ganz zuwenden zu können „Daß ich dem Nichts begegne / Und darin erkennen kann / Was ich noch will und soll“.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-56718</guid><pubDate>Tue, 26 Sep 2023 10:51:00 +0200</pubDate><title>Peter Michaeli in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/peter-michaeli-in-den-ruhestand-verabschiedet-2/</link><description>Zum 1. Oktober 2023 übernimmt Tobias Benzing die Leitung der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Aschaffenburg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Feierstunde ist am Dienstag, 26. September, Peter Michaeli, Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) Aschaffenburg, in den Ruhestand verabschiedet worden. „Du hast an allen Orten, wo Du für das Reich Gottes gearbeitet hast, ein Gesicht von Kirche geprägt, das neu und anders als erwartet war“, sagte Pastoralreferentin Christine Endres, Leiterin der Abteilung Diakonische Pastoral in der Hauptabteilung Seelsorge des Bistums Würzburg. Zur Veranstaltung war neben den Kollegen Michaelis auch Christian Nicke, erster Leiter der Stelle, mit seiner Frau Kristina Nicke gekommen.</p><p>Michaeli war seit 1983 als Pastoralreferent für die Diözese Würzburg und ab 1989 mit einem Teilauftrag für die EFL als Berater tätig. 2020 wechselte er dann ganz als Leiter in die Beratungsstelle. Rückblickend sagt er heute, dass er in dieser langen Zeit seines Dienstes für die Kirche vor allem Respekt vor den Menschen und ihren verschiedenen Lebensentwürfen, Kompetenzen und Bedürfnissen gelernt habe. Er freue sich, dass er den Staffelstab der Leitungsaufgabe direkt an seinen Nachfolger Tobias Benzing weitergeben könne, erklärte Michaeli.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><p>Für die Mitarbeitervertretung (MAV) wünschte Wolfgang Keller dem Scheidenden für den Ruhestand, dass er sich seine Neugierde bewahren und weiterhin viel Spannendes erleben möge. Dekan Martin Heim dankte Michaeli für sein Engagement und besonders dafür, dass er es geschafft habe, seine Spezialaufgabe in der Beratungsstelle und seine langjährige Tätigkeit in der Pastoral nicht als Nebeneinander, sondern als gegenseitige Ergänzung zu verstehen.</p><p>Am Ende der Verabschiedung, die mit Beiträgen seiner Familie und seiner Kollegen umrahmt wurde, gab Michaeli den Staffelstab an seinen Nachfolger Tobias Benzing weiter. Benzing ist ebenfalls Theologe, außerdem Master of Counseling und Systemischer Paar- und Familientherapeut. Er freue sich darauf, die spannende Beratungsarbeit im Dienst an den Menschen dieser Zeit weiter anbieten zu dürfen, sagte Benzing. Er schöpfe aus der Zusage des mitgehenden Gottes die Kraft und Energie für die vor ihm liegenden Aufgaben. Benzing tritt zum 1. Oktober 2023 die Leitung der EFL Aschaffenburg an.</p><p>bv&nbsp;</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-55466</guid><pubDate>Thu, 01 Jun 2023 08:00:00 +0200</pubDate><title>Diyap Yesil wird neuer Stellenleiter</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/diyap-yesil-wird-neuer-stellenleiter/</link><description>Diyap Yesil (46), Berater bei der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) in Schweinfurt, hat zum 1. Juni 2023 die Leitung der EFL-Beratungsstelle in Schweinfurt übernommen. Yesil wurde 1977 in Tarsus (Türkei) geboren.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Abitur studierte er Philosophie mit Nebenfach Psychologie an der Universität Istanbul und schloss 2002 mit dem Diplom ab. Im Anschluss absolvierte er von 2003 bis 2006 ein Psychologiestudium an der Universität Würzburg. Ab 2006 war er freiberuflich für die EFL-Beratungsstelle in Schweinfurt tätig. Von 2009 bis 2013 absolvierte er ein berufsbegleitendes Masterstudium in Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Wuppertal.</p><p>Ab 2013 war Yesil zunächst mit acht Wochenstunden in der EFL-Beratungsstelle in Schweinfurt angestellt. Der Schwerpunkt lag auf der Beratung von Klientinnen und Klienten mit Migrationshintergrund. Außerdem arbeitete er als Projektleiter beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH Schweinfurt und seinen Tochtergesellschaften. Als Organisationspsychologe war er seit 2013 auch in der psychologischen Beratung von Rehabilitanden sowie der Durchführung und Auswertung von berufsbezogenen psychologischen Testungen tätig.</p><p>2021 schloss Yesil eine Weiterbildung zum Ehe-, Familien- und Lebensberater, Systemischen Berater und Master of Counseling an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen ab, 2022 das Aufbaumodul zum systemischen Therapeuten. Yesil ist verheiratet und hat eine Tochter.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-59802</guid><pubDate>Tue, 16 May 2023 12:30:00 +0200</pubDate><title>Abschied von Katharina Schmelter</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-von-katharina-schmelter/</link><description>Im Mai 2023 ging Katharina Schmelter nach fast 25 Jahren Tätigkeit in der EFL in den wohlverdienten Ruhestand. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Diplom-Pädagogin und Theologin nahm von 1989 bis 1992 an der EFL-Weiterbildung teil und leistete ihre Praxisstunden in der EFL Würzburg. Anschließend arbeitete sie hier als Beraterin. Von 2009 bis 2013 absolvierte Schmelter eine Weiterbildung zur Mediatorin (BAMF). Bis zu ihrem Renteneintritt 2023 war sie in der EFL mit großem Engagement tätig. Sie hatte sowohl die stellvertretende Leitung inne als auch die Verantwortung für die gerichtsnahe Beratung. Ihr fachspezifisches Wissen im Bereich Trennung und Scheidung sowie Mediation machten sie für viele Ratsuchende sowie für Kolleg*innen aus Stadt und Landkreis Würzburg zu einer verlässlichen und hoch geschätzten Beraterin. Den Ausbau und die Weiterentwicklung des Angebots der gerichtsnahen Beratung prägte sie maßgeblich mit. Wir bedauern ihr Ausscheiden sehr, da sie mit ihrem breiten Fachwissen und ihrer ausgleichenden Persönlickeit&nbsp;eine spürbare Lücke hinterlässt.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-55238</guid><pubDate>Mon, 15 May 2023 15:30:00 +0200</pubDate><title>Abschied vom Stellenleiter Herbert Durst - „Fels in der Brandung&quot;</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-vom-herbert-durst-fels-in-der-brandung/</link><description>Herbert Durst, Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Schweinfurt, ging nach 33 Jahren im Dienst des Bistums Würzburg in den Ruhestand. Er wurde von einer großen Zahl an Weggefährten und Gratuanten verabschiedet.</description><content:encoded><![CDATA[<div class="news-text-wrap" itemprop="articleBody"><p><strong>Schweinfurt </strong>(POW) Schon die schiere Zahl der Redner hat diese Verabschiedung ungewöhnlich gemacht: In einer knapp zweistündigen Feier in der Casa Vielfalt ist Herbert Durst (62), langjähriger Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) Schweinfurt, mit guten Wünschen und Dank in den Ruhestand verabschiedet worden. Vorgesetzte, Vertreter von Kooperationspartnern sowie aktuelle und ehemalige Kolleginnen und Kollegen würdigten den Diplom-Psychologen zum Start der Ruhephase seiner Altersteilzeit als „Fels in der Brandung“, Vorgesetzten auf Augenhöhe, Netzwerker und Person, die im beruflichen Kontext stets auf der Höhe der Zeit sei, und nicht zuletzt grundsympathischen Menschen.</p><p>Christine Endres, Leiterin der Abteilung Diakonische Pastoral der Diözese Würzburg, bezeichnete Durst als beständige Größe bei der EFL. „Gerade dann, wenn es schwierig wurde, warst du besonnen und konstruktiv, gelassen und doch hoch engagiert.“ Dabei sei er nie allwissend aufgetreten, sondern sei immer lernbereit gewesen, offen für neue Erfahrungen und Therapieformen wie zum Beispiel die emotionsfokussierte Therapie. „Was ich besonders geschätzt habe, waren dein offenes Ohr, deine Ehrlichkeit und dein Vertrauen, dass die meisten Menschen es gut meinen.“</p><p>Die Arbeit der EFL sei nicht hoch genug einzuschätzen, attestierte Thorsten Schubert, Leiter des Stadtjugendamts Schweinfurt. Die Trennung der Eltern sei für viele Kinder und Jugendliche schwierig. Ihre Situation sei bei der EFL im Blick, ehe sie bei der Jugendhilfe ankämen. „Viele Schicksale wurden durch die Arbeit der EFL positiv beeinflusst.“ Dazu habe Durst einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet, unter anderem auch, weil er in die Region hinein mit allen relevanten Stellen bestens vernetzt sei. Dafür dankte Schubert im Namen von Stadt und Landkreis Schweinfurt.</p><p>Als überzeugendes Gesicht der EFL im Raum Schweinfurt würdigte Albert Knött, Fachreferent für EFL im Bistum Würzburg und Leiter der EFL Würzburg, Durst. Besonnen, reflektierend, verlässlich und genau arbeitend habe er ihn erlebt. „Du warst auch ein Kümmerer. Du warst bereit, Verantwortung zu übernehmen – im Großen genauso wie im täglichen Kleinklein.“ Zudem habe er 1991 begonnen, 14-tägig Paarberatung in Suhl anzubieten. So habe er mit großem Idealismus und Einsatz intensiv Brücken zwischen Ost und West gebaut und echte Pionierarbeit geleistet. Ebenso überbrachte Peter Michaeli, Leiter der EFL Aschaffenburg, im Namen des dortigen Teams gute Wünsche.</p><p>Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) dankte Guido Spahn Durst für 33 Jahre im Dienst der Diözese Würzburg. Durst habe in einer hohen ethischen Verantwortung den Rat suchenden Menschen Gehör geschenkt, ganz nach dem Motto des alttestamentlichen Königs Salomo, der Gott nicht um Macht, Einfluss und Besitz gebeten habe, sondern um ein hörendes Herz. SkF-Geschäftsführerin Doris Engelhardt sprach Durst ihren Dank für die jahrelange Unterstützung als Psychologe in der Schwangerschaftsberatung des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) Schweinfurt aus. Norbert Kraus zollte im Namen der Kolleginnen und Kollegen vom PlusPunkt Durst Tribut für Hartnäckigkeit, Gelassenheit und Humor, mit denen dieser sich um die Problemfelder Klingelanlage, Klimaanlage und Parkplätze gekümmert habe.</p><p>Den Verdienstorden der Notfallseelsorge in Silber hatte Diakon Ulrich Wagenhäuser, Diözesanbeauftragter für Notfallseelsorge, als Abschiedsgeschenk im Gepäck. Durst habe mit großem Einfühlungsvermögen seine umfassende Kompetenz an die angehenden Notfallseelsorger weitergegeben. Erhard Scholl, Durst Vorgänger als Leiter der EFL Schweinfurt, dankte seinem Nachfolger für die gute Fortführung der Stelle. Er sei als guter Berater und jemand, der das schwierige Mitverhältnis der Bad Neustädter Außenstelle, wo immer wieder ein Teil der Infrastruktur ausgefallen sei, souverän gemeistert habe, dafür prädestiniert gewesen. „Auch das Konzept des Angebots ‚Männer contra Gewalt‘ stammt in wesentlichen Zügen von dir.“ „Anleiten, Ziele setzen, als Vorbild wirken. So haben wir Herbert erlebt und so werden wir ihn in Erinnerung behalten“, sagte Diyap Yesil, Dursts designierter Nachfolger. „Niemals geht man so ganz“, sang das komplette Team der EFL Schweinfurt dann auch Durst zum Abschied.</p><p>„Die Dankbarkeit überwiegt“, sagte Durst in seinem Schlusswort im Blick auf sein Berufsleben. Die EFL sei als niederschwelliges Angebot ein unverzichtbarer Teil des diakonischen Auftrags und der Seelsorge des Bistums Würzburg. Sein Team habe auch schwere Entscheidungen immer mitgetragen. Persönlich habe er durch die vielfältigen beruflichen Begegnungen mit Menschen gelernt, vorsichtig zu sein mit Be- und Verurteilungen.</p><p><em><strong>Zur Person:</strong></em></p><p>Herbert Durst, Jahrgang 1960, studierte nach dem Abitur, das er 1979 in Düren erwarb, in Berlin und Düsseldorf Psychologie und schloss mit dem Diplom ab. Von 1988 bis 1990 arbeitete er in der Aidsberatungsstelle des Kreiscaritasverbands Düren. 1990 trat er als EFL-Berater in Schweinfurt in den Dienst der Diözese Würzburg, ab 2013 leitete er die Beratungsstelle Schweinfurt, zu der auch die Außenstellen Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßfurt gehören. Durst lebt in Bad Kissingen, ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern.</p></div>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-55217</guid><pubDate>Mon, 08 May 2023 12:00:00 +0200</pubDate><title>Abschied von Rita Weber</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-von-rita-weber/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%">Rita Weber (EFL Schweinfurt) wurde in Altersteilzeit verabschiedet. Die Sozialpädagogin war vom 01.07.2002 bis 31.05.2023 als Ehe-, Familien- und Lebensberaterin in der EFL-Beratungsstelle der Diözese Würzburg in Schweinfurt tätig. Zunächst vom 01.07.2002 bis 30.06.2013 als Honorarkraft mit 8 Wochenstunden und dann ab dem 01.07.2013 mit acht Wochenstunden Arbeitszeit in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.</span></p><p></p><p><span style="line-height:100%">Frau Weber führte Beratungen im Einzel-, Paar- und Familiensetting durch. Frau Weber war jederzeit in der Lage, sich auf die unterschiedlichsten Beratungssituationen in verschiedenen Settings einzustellen. Stellenleiter Herbert Durst hob hervor: „Du konntest, aufgrund deines breiten Methodeninventars und der Fähigkeit, diese methodischen Ansätze in integrativer Weise in der Beratungsarbeit einzusetzen, den Klient*innen in den unterschiedlichsten Problemsituationen hilfreiche Lösungsansätze anbieten“.</span></p><p></p><p><span style="line-height:100%">Frau Weber wechselt zum 01.06.2023 in die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit. Wir bedauern ihren Ausscheiden sehr, da sie mit ihrer Kompetenz und ihrer Persönlichkeit auch zukünftig unser Team sehr bereichert hätte.</span></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-54789</guid><pubDate>Wed, 29 Mar 2023 12:08:00 +0200</pubDate><title>Brigitte Stäblein - 25 Jahre in der EFL</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/25-jahre-in-der-efl/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Frau Brigitte Stäblein ist seit dem 01.02.1998 als Angestellte im Bürodienst an der Nebenstelle der EFL-Schweinfurt in Bad Neustadt im Rahmen von 15 Wochenstunden tätig. Zu den vielseitigen Aufgaben gehört u.a. das Klientenmanagement. Dazu gehört der Erstkontakt mit den Ratsuchenden (in der Regel am Telefon), Vergabe von Gesprächsterminen, Organisation aller Abläufe an der Beratungsstelle, sowie buchhalterische und koordinierende Aufgaben.&nbsp;</p><p>Stellenleiter Herbert Durst (rechts) hob bei der Jubiläumsfeier die große Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit von Frau Stäblein in Ihrem Arbeitsfeld hervor und sagte: „Sie sind mit Herzblut bei der Arbeit und sind menschlich ein Juwel, das zum positiven Ansehen unserer Stelle erheblich beiträgt.“&nbsp;</p><p>Frau Stäblein ist zur Zeit in der aktiven Phase der Altersteilzeit und Herr Durst wünscht Ihr für die Zeit bis zum Erreichen der Freistellungsphase Gesundheit, Lebenskraft und eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-54172</guid><pubDate>Fri, 03 Feb 2023 09:00:26 +0100</pubDate><title>Christof Reus in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/christof-reus-in-den-ruhestand-verabschiedet/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Zum 1. Februar 2023 endete die langjährige Tätigkeit von Christof Reus, Diplom-Psychologe. Seit über 35 Jahren war er als Berater in der EFL Aschaffenburg tätig. Er war in dieser Zeit unter anderem am Aufbau der Nebenstelle in Alzenau beteiligt, später über viele Jahre verantwortlich für die Nebenstelle Miltenberg. </span></span></span></p><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Zeitweise nahm er die Aufgabe des stellvertretenden Stellenleiters und des Qualitätsbeauftragten wahr, ebenso wirkte er an der Entwicklung der ersten Homepage der EFL in der Diözese maßgeblich mit.</span></span></span></p><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">In seiner beraterischen Arbeit mit Einzelnen und Paaren hat Christof Reus aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz geschöpft und sich immer wieder kreativ neuen therapeutischen Ansätzen zugewandt. Gerne hat er dabei auch einmal „gegen den Strich“ gedacht und gehandelt, um eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster zu überwinden. </span></span></span></p><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Neben dieser Beratungstätigkeit war er an der Konzeption und Durchführung vieler Gruppenangebote engagiert beteiligt, zuletzt am Projekt „Ich schenk' dir einen Adventskalender“ für Paare.</span></span></span></p><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Beim Abschied im EFL-Team am 25. Januar 2023 war Raum für viele Erinnerungen im persönlichen Miteinander und aus der Stellen-Historie, an der Christof Reus so lange mitgeschrieben hat.</span></span></span></p><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:12pt">Das gesamte Team wünschte dem „unverwechselbaren Kollegen“ (so Stellenleiter Peter Michaeli) Glück und Segen für einen kreativ gelebten Ruhestand.</span></span></span></p>

]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-53935</guid><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 11:06:18 +0100</pubDate><title>Adventskalender für Paare kam gut an</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/adventskalender-fuer-paare-1/</link><description>Schon Mitte November herrschte lebhafte Betriebsamkeit im Sekretariat der Ehe-, Familien- und Lebensberatung Aschaffenburg. Jede freie Ecke war mit Adventskalenderpäckchen belegt, alle mit Sternenstempel geschmückt, Weihnachtspostamt im Kleinformat.
Wie es dazu kam? Am 10. November fand die Auftakt- und Infoveranstaltung für die diesjährige Aktion für Paare „Ich schenke dir einen Adventskalender“ statt.</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:107%">Anknüpfend an die gespannte Neugier, die wir mit dem Adventskalender in der Kindheit verbinden, zielt das Angebot darauf, Paare bewusst in positive Interaktion zu bringen.</span></p><p><span style="line-height:107%">Anders als beim klassischen Schokoladenkalender wurden 24 „Türchen“ zu vier Kategorien angebotenen: <span style="font-weight:normal">Auffrischen, wir sammeln erfrischende Erfahrungen; Spannendes und (Ent-)spannendes; Kommunikation; Sinnliches und Genuss. </span><span style="font-weight:normal">Hinter den A</span>dventskalendertürchen verstecken sich Anregungen zum Gespräch, kleine Experimente und Überraschungsideen, die neue Aspekte oder auch vergessene Ressourcen des Paares zum Vorschein bringen sollen.<br /><br />Die Idee bei den Gestaltern war: „Lassen Sie sich inspirieren, genießen Sie eine kleine Auszeit mit Ihrem Partner/ Ihrer Partnerin und bringen sie Ihre Beziehung damit zum Glänzen“</span></p><p><span style="line-height:107%">Der Einladung sind dieses Jahr über 50 Paare gefolgt. Erste Rückmeldungen der Teilnehmenden an der Auftaktveranstaltung zeigten gespannte Erwartung: „Tolle Idee, die Vorfreude steigt schon!“, „Wir freuen uns auf unseren Adventskalender“, „Viel Spaß beim Kalender!“.</span></p><p><span style="line-height:107%">Die Pakete mit den Materialien (siehe Foto) erhielten die Paare per Post. Aus diesem Grund war es für die EFL-Mitarbeiter auch notwendig, einen Anmeldeschluss zu setzen, um allen Paaren die Unterlagen noch rechtzeitig zukommen zu lassen.</span></p><p><span style="line-height:107%">Das starke Interesse und die positive Resonanz auf die Idee haben das Vorbereitungsteam überrascht und bestärkt; die Mühe hat sich gelohnt. Im Januar werden die Erfahrungen bei den Paaren per Mail erfragt. Als Schmankerl bekommen die Paare dafür noch eine Anregung zum Glücklichsein, die wie die Quickie-Kärtchen auch über das Jahr hinweg Verwendung finden können.</span></p><p><span style="line-height:107%">Text: Beatrice Otto / Tobias Benzing</span></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-53731</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2022 11:12:00 +0100</pubDate><title>Burkhard Fecher aus der EFL verabschiedet</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/burkhard-fecher-aus-der-efl-verabschiedet/</link><description>Abschiedsfeier im Aschaffenburger Team am 7. Dezember 2022</description><content:encoded><![CDATA[<div><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt">Mit dem Anfang des Jahres 2023 beginnt die Zeit des Ruhestands für Burkhard Fecher (links im Bild). Vom Grundberuf her Pastoralreferent, hatte er Ende der neunziger Jahre die EFL-Weiterbildung absolviert. Seit 2002 hat er im Aschaffenburger Team der EFL an einem Tag in der Woche Einzelne und Paare mit großem Einsatz beraten. In seinen Tätigkeitsfeldern hat er immer wieder die Brücke zwischen Seelsorge und psychologischer Beratung geschlagen.</span></span></span></p></div><div><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt">Stellenleiter Peter Michaeli (rechts) stellte bei der Verabschiedung in der Aschaffenburger Beratungsstelle den Einsatz von Burkhard Fecher unter das biblische Wort vom „Leben in Fülle“ und sagte: „Du hast in deiner Arbeit immer aus der Fülle geschöpft. Ideenreich, kreativ, lebendig und begeistert hast du deine inhaltlichen und methodischen Wundertüten geöffnet.“</span></span></span></p></div><div><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt">Neben seiner beraterischen Arbeit hat Fecher in der EFL besondere Akzente gesetzt bei der Gestaltung von thematischen Männerwanderungen und bei kreativen spirituellen Angeboten. „Gastfreundschaft leben“ war für den Spross einer Kleinostheimer Gastwirtsfamilie ein Leitwort für seine Arbeit, in der sich die Ratsuchenden immer gesehen und angenommen gefühlt haben.</span></span></span></p></div><div></div><div><p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt">Das Team der Beratungsstelle ließ sich von der Kreativität des Kollegen gerne inspirieren und überreichte ihm zum Abschied unter anderem ein bunt und persönlich gestaltetes Erinnerungsalbum.</span></span></span></p></div><div></div><div></div>


]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-53730</guid><pubDate>Sat, 01 Oct 2022 11:09:00 +0200</pubDate><title>Umzug der EFL in Miltenberg</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/umzug-der-efl-in-miltenberg/</link><description>Neuer Raum im Familienzentrum</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><span style="font-size:14pt">Die Nebenstelle der EFL Aschaffenburg konnte im Herbst 2022 einen neuen Raum für die Beratungsarbeit in Miltenberg beziehen. Unter der Adresse Mainstraße 19 in Miltenberg wurde im ehemaligen Klostergarten ein Familienzentrum mit Kindertagesstätte neu errichtet. Hier beraten nun - wie zuvor im Franziskushaus - Doris Ruffing und Klaus Schmalzl an zwei Tagen in der Woche. </span></span></span></p>



]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-55664</guid><pubDate>Thu, 15 Sep 2022 00:00:00 +0200</pubDate><title>Verabschiedung von Petra Baunach, Daniel Adam und Regina Schmid</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/verabschiedung-von-petra-baunach-daniel-adam-und-regina-schmid/</link><description>Im Herbst 2022 verließen gleich drei Kolleg*innen die Würzburger Beratungsstelle. Wir wünschen allen dreien einen guten weiteren Weg - egal ob im Ruhestand oder an anderer Stelle. Gleichzeitig sagen wir Danke für die gemeinsamen Jahre hier und für das geleistete vielfältige Engagement.</description><content:encoded><![CDATA[<p><br /><strong>Petra Baunach</strong>, Diplom-Sozialpädagogin&nbsp;und Gerontologin (M.Sc.) absolvierte&nbsp;von 1983 bis 1986 die Weiterbildung zur&nbsp;EFL-Beraterin und war von 1986 bis 1989&nbsp;und von 2011-2013 als EFL-Beraterin auf&nbsp;Honorarbasis in Würzburg tätig. Seit 2013&nbsp;bis zu ihrem Renteneintritt 2022 war sie&nbsp;EFL-Beraterin in Teilzeit. Ihr fachspezifisches&nbsp;Wissen im Bereich der Psychologie&nbsp;des Alterns und der Klinischen Gerontologie&nbsp;konnte sie bei der Beratung von Senioren&nbsp;und ihren Familienangehörigen mit&nbsp;großem Engagement anwenden und hat&nbsp;damit eine spürbare Lücke in unserem&nbsp;Beratungsangebot geschlossen.</p><p><br /><strong>Daniel Adam</strong> schloss nach einer Ausbildung&nbsp;&nbsp;zum Mediengestalter Bild und Ton&nbsp;sowie einem Psychologiestudium (M.Sc.)&nbsp;im März 2020 seine Weiterbildung zum&nbsp;Systemischen Familientherapeuten in&nbsp;München ab.&nbsp; Von Mai 2020 bis September&nbsp;2022 arbeitete er mit einer halben&nbsp;Stelle als EFL-Berater in Würzburg und&nbsp;Kitzingen und zusätzlich mit einer halben&nbsp;Stelle in der Erziehungsberatung in&nbsp;Schweinfurt. 2021 hat Daniel Adam an&nbsp;drei jeweils dreitägigen Seminareinheiten&nbsp;eines Aufbaukurses in systemischer&nbsp;Paartherapie am Helm-Stierlin-Institut&nbsp;in Heidelberg teilgenommen. Verständlicherweise,&nbsp;aber zu unserem Bedauern,&nbsp;entschloss er sich 2022 eine andere Stelle&nbsp;in der Nähe seines Wohnortes anzutreten.</p><p><br /><strong>Regina Schmid</strong> war von September&nbsp;2015 bis August 2022 zunächst mit 30&nbsp;und später mit 15 Wochenstunden als Angestellte&nbsp;im Bürodienst in der EFL-Beratungsstelle&nbsp;in Würzburg tätig. Sie hat sich&nbsp;mit großem Engagement, Genauigkeit&nbsp;und Verlässlichkeit um alle Fragen der&nbsp;Buchhaltung und sonstige anstehende&nbsp;Aufgaben gekümmert. Besonders hervorzuheben&nbsp;ist, dass sie immer sehr weitsichtig&nbsp;anstehende Termine und Fristen&nbsp;im Blick hatte und selbstständig an der&nbsp;Verbesserung und Dokumentation aller&nbsp;Abläufe gearbeitet hat. Auch nach ihrem&nbsp;Ausscheiden auf eigenen Wunsch profitieren&nbsp;wir noch sehr von den von ihr&nbsp; erstellten&nbsp;Dokumenten.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-52413</guid><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 11:12:57 +0200</pubDate><title>Wie Paare eine neue Basis finden</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/wie-paare-eine-neue-basis-finden/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wichtig, im Gespräch zu bleiben. Reißt der Gesprächsfaden ab, dann löst sich auch oft die Beziehung auf. Die Sozialpädagogin Christiane Wagner-Schmid und die Religionspädagogin Sylvia Amthor bieten in der&nbsp;Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diözese Würzburg&nbsp; in der Außenstelle in Haßfurt Hilfe für Paare und Einzelne an.&nbsp;&nbsp;2021 nahmen 137 Personen aus dem Landkreis Haßberge dieses Angebot an.&nbsp;</p><p>Es sind wieder Paar-Beratungen und Gruppen-Angebote möglich, die während&nbsp; des Lockdowns sehr eingeschränkt waren. Bewährt hat sich die Emotionsfokussierte Paartherapie. Eine Methode, &quot;die Paaren hilft, sich in ihrer Partnerschaft wiedergeboren, gesehen und angenommen zu fühlen&quot; wie Diplompädagogin Christiane Wagner-Schmid in einem Artikel der Mainpost Hassberge vom 03.07.2022 zitiert wird.&nbsp;</p><p>Während des Lockdowns entwickelten sich Angebote wie Online-Beratung oder das interaktive Online-Programm &quot;Paar-Balance&quot;, die weitergeführt werden. Kommunikationsprobleme, Ängste, Schicksalsschläge sind für Paare oder auch für Einzelne oft ein Anlass, Hilfe bei der Beratungsstelle in Haßfurt zu suchen. Ist eine Trennung unausweichlich, wird nach Möglichkeiten gesucht, wie das Paar als Eltern weiterhin seiner Verantwortung gerecht wird. Hier gibt es &nbsp;eine enge Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle.&nbsp;</p><p>Das Beratungsangebot ist kostenlos und steht allen Glaubensrichtungen und Kulturen offen. Finanziert werden&nbsp;die Beratungsstellen Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg mit ihren Außenstellen&nbsp; zu 79 Prozent von der Diözese Würzburg . Zuschüsse gibt es zusätzlich von den Landkreisen und Kommunen.</p><p>Beratung wird angeboten in Präsenz, am Telefon, per Video oder online. Anmeldungen sind per Telefon (09721 702581) oder per Mail (info@eheberatung-hassfurt.de) möglich.&nbsp;</p><p>Der Bericht der Mainpost/Region Hassberge ist nachlesbar unter</p><p><a href="https://www.mainpost.de/regional/hassberge/wie-paare-eine-neue-basis-finden-art-10830235" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mainpost.de/regional/hassberge/wie-paare-eine-neue-basis-finden-art-10830235</a></p>

]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-55658</guid><pubDate>Tue, 26 Jul 2022 00:00:00 +0200</pubDate><title>Abschied von Gudrun Heid</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-von-gudrun-heid/</link><description>Am 26. Juli verabschiedete das Würzburger EFL-Team Gudrun Heid. Die langjährige Beraterin wechselte in den benachbarten Gesprächsladen und übernimmt dort die Leitung.</description><enclosure url="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_2022-07-26_Abschied_Gudrun_Heid_1037580237.jpg" length="1988322" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Gudrun Heid hat als Pastoralreferentin&nbsp;von 2004 bis 2008 an der EFL-Weiterbildung&nbsp;teilgenommen. Darauf aufbauend&nbsp;absolvierte sie von 2009 bis 2012 die&nbsp;Weiterbildung zur Systemischen Beraterin&nbsp;sowie eine Weiterbildung in Trauma-Pastoral.<br />Von 2008 bis 2022 war sie neben&nbsp;ihrer Tätigkeit als Psychiatrie-Seelsorgerin&nbsp;mit einer ¼ Stelle als EFL-Beraterin in&nbsp;Würzburg tätig. Durch ihre Beherrschung&nbsp;der Gebärdensprache war es möglich, dass&nbsp;durch sie neben Nürnberg und München&nbsp;auch in Würzburg erstmals Ehe-, Familien und&nbsp;Lebensberatung für Hörgeschädigte&nbsp;angeboten werden konnte. Dadurch wird&nbsp;ein wichtiger Bereich der barrierefreien&nbsp;psychosozialen Grundversorgung abgedeckt.<br />Zudem leitete sie KOMKOM-Kurse&nbsp;(Kommunikative Kompetenz) und hat ein&nbsp;KOMKOM-Training in Gebärdensprache&nbsp;entwickelt. Wir bedauern ihr Ausscheiden&nbsp;sehr, da sie mit ihrem Fachwissen und ihrer&nbsp;Persönlichkeit auch zukünftig unser Team&nbsp;sehr bereichert hätte.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-52110</guid><pubDate>Thu, 21 Jul 2022 10:36:54 +0200</pubDate><title>16.169 Beratungsstunden und 3642 Klient*innen</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/16169-beratungsstunden-und-3642-klientinnen/</link><description>Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diözese Würzburg legt Jahresbericht für 2021 vor – Diözese finanziert Angebot mit über 1,7 Millionen Euro – Angebote für spezielle Zielgruppen</description><content:encoded><![CDATA[<p>3642 Frauen und Männer haben im Jahr 2021 die zehn Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) des Bistums Würzburg zu Beratungsgesprächen aufgesucht. Insgesamt 1819 Kinder und Jugendliche waren in den erbrachten Beratungen mitbetroffen. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Auch das zweite Jahr der Coronapandemie sei mit besonderen Einschränkungen und Belastungen verbunden gewesen, schreibt Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, im Vorwort. „Je länger die Pandemie dauert, umso deutlicher werden die Spuren sichtbar, die sie in der Entwicklung von Kindern und der inneren Widerstandskraft und Gesundheit der Menschen hinterlässt.“ Zudem offenbare der Krieg in der Ukraine, wie unberechenbar und verletzlich das Leben sei. Auch das trage dazu bei, dass sich viele müde und erschöpft fühlten und in vielen Partnerschaften und Familien Gelassenheit und Zuversicht weiter abnähmen. „Umso wichtiger sind daher auch die Orte der menschlichen Zuwendung, der Erfahrung von Unterstützung und fachlicher Begleitung in den Beratungsstellen!“, betont Krämer.</p><p>Die Beratung steht jedem offen, unabhängig von Konfession, Nationalität, Weltanschauung, Familienstand oder geschlechtlicher Orientierung, betont die EFL auf ihrer Homepage. Deutlich mehr Frauen als Männer nutzten das Beratungsangebot: 2154 Frauen (59 Prozent) gegenüber 1486 Männern (41 Prozent), zwei Personen machten keine Angaben. Die meisten Beratungsfälle wurden in den Regionen Schweinfurt (1105) und Würzburg (1103) bearbeitet, gefolgt von der Region Aschaffenburg (864). Insgesamt wurden in den drei Regionen 16.169 Beratungsstunden durchgeführt. Im Vordergrund standen dabei die Paarberatung (54 Prozent) und die Einzelberatung (42 Prozent). 74 Prozent der Beratungen fanden in Präsenz, 23 Prozent als Video- oder Telefonberatung und drei Prozent als Onlineberatung per Chat oder E-Mail statt. „Telefon- und Videoberatung etablierten sich zu einem festen Bestandteil der Beratungspraxis und wurden mit zunehmenden Corona-Fallzahlen häufig genutzt und dankbar angenommen“, schreibt etwa die Beratungsstelle Schweinfurt über ihre Erfahrungen. Aufgrund der Coronapandemie seien Gruppenangebote im vergangenen Jahr nur eingeschränkt möglich gewesen. Rund 70 Prozent aller Beratungsfälle waren nach fünf oder weniger Gesprächskontakten beendet.</p><p>Neben der regulären Beratungsarbeit gab es in 2021 auch wieder Angebote für spezielle Zielgruppen. So bietet die Beratungsstelle Aschaffenburg auch Beratung auf Englisch und Spanisch an. Bei Bedarf vermitteln die Koordinationsstellen der Sprach- und Kulturvermittler(innen) der Stadt und das Landratsamt Aschaffenburg Übersetzer. Bei der Beratungsstelle Schweinfurt wird „Kultursensible Beratung“ in türkischer Sprache mit einem Umfang von acht Wochenstunden angeboten. Die „regelmäßige und weiterhin steigende Nachfrage“ zeige, dass das Angebot einen wertvollen Mehrwert für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund leiste. Die Wartezeit für einen ersten Gesprächstermin liege derzeit bei acht bis zehn Wochen. Die Beratungsstelle Würzburg bietet unter anderem auch Beratung für Paare in der Justizvollzugsanstalt Würzburg sowie Beratung in Gebärdensprache für Menschen mit Gehörbeeinträchtigung beziehungsweise Gehörlosigkeit an.</p><p>64 Prozent der Klienten waren zwischen 30 und 59 Jahre alt. 15 Prozent waren älter als 60 Jahre und sechs Prozent jünger als 30 Jahre. Bei der Onlineberatung waren die 30- bis 59-Jährigen mit 60 Prozent ebenfalls die größte Gruppe, gefolgt von den unter 30-Jährigen (17 Prozent) und den über 60-Jährigen (drei Prozent).</p><p>Die EFL ist mit zehn Beratungsstellen in der Diözese Würzburg vertreten: Beratungsstelle Aschaffenburg mit den Außenstellen Alzenau und Miltenberg, Beratungsstelle Schweinfurt mit den Außenstellen Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßfurt sowie die Beratungsstelle Würzburg mit den Außenstellen Lohr am Main und Kitzingen. Mit mehr als 1,7 Millionen Euro trug die Diözese Würzburg 79 Prozent der Kosten für die Beratungsstellen. Der Freistaat Bayern gab rund 261.000 Euro an Zuschüssen (zwölf Prozent), die Kommunen und Kreise rund 152.000 Euro (sieben Prozent). Die Spenden von Klienten betrugen rund 53.000 Euro (zwei Prozent).</p><p>Erhältlich ist der Jahresbericht 2021 bei den Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung Aschaffenburg, Telefon 06021/21189, in Schweinfurt, Telefon 09721/702581, in Würzburg, Telefon 0931/38669000, sowie als download im Internet unter&nbsp;<a href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/EFL_Wuerzburg/Wuerzburg/Jahresberichte/2021_Jahresbericht.pdf">www.eheberatung-wuerzburg.de</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-51189</guid><pubDate>Wed, 27 Apr 2022 12:00:00 +0200</pubDate><title>Verabschiedung von Elisabeth Graser-Ullrich</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/verabschiedung-von-elisabeth-graser-ullrich/</link><description>Das Aschaffenburger Team verabschiedete sich am 30. März 2022 von der Kollegin Elisabeth Graser-Ullrich, die ab 1. April ihren Ruhestand genießt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>36 Jahre sind vergangen, seit Elisabeth Graser-Ullrich im Februar 1986 als „Mitarbeiterin auf Honorarbasis“ Beraterin in der EFL Aschaffenburg wurde. Seit Juli 2013 war sie mit acht Wochenstunden - wie schon zuvor neben ihrem Hauptberuf als Studienrätin im Kirchendienst - fest angestellt. Zum 1. April 2022 begann nun ihr wohlverdienter Ruhestand. Das Team der Aschaffenburger EFL verabschiedete sich von einer sehr kompetenten Kollegin, die über viele Jahre Einzelne, Paare und Familien engagiert und mit großem Weitblick beraten hat. Im Team war sie geschätzt für ihre fundierten, manchmal auch kritischen Beiträge, mit der sie sich für klare und gerechte Strukturen und Abläufe eingesetzt hat - mit wachem Blick für die Bedürfnisse der Klient*innen wie der Mitarbeiter*innen. Für den bekennenden Udo-Lindenberg-Fan gab es zum Abschied von den Kolleg*innen ein besonderes Überraschungsgeschenk, nämlich einen Bademantel mit dem Lindenberg-Motto „Keine Panik“ - sicher auch eine Ermutigung für die Zeit nach dem Berufsleben. Wolfgang Keller sprach für die Mitarbeitervertretung der Diözese und schloss sich dem Dank und den guten Wünschen an. Beide hatten immer wieder beruflichen Kontakt zueinander, da Elisabeth Graser-Ullrich auch lange Jahre in dieser Vertretungsarbeit engagiert war. Mit einem selbst entworfenen Quiz über die EFL-Stellenhistorie forderte Elisabeth Graser-Ullrich zum Abschied ihre Kolleg*innen noch einmal heraus. Im Jahresbericht der EFL für 2021 blickt die scheidende Beraterin in einem Interview auf die Zeit ihrer Tätigkeit zurück.</p>]]></content:encoded><category>Veranstaltungen Aschaffenburg</category><category>Veranstaltungen Miltenberg</category><category>Veranstaltungen Aschaffenburg_Alzenau_Miltenberg</category><category>Veranstaltungen Alzenau</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55663</guid><pubDate>Tue, 26 Apr 2022 00:00:00 +0200</pubDate><title>Abschied von Christel Schneider-Nickel</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/abschied-von-christel-schneider-nickel/</link><description>Am 26. April wurde Christel Schneider-Nickel in den Ruhestand verabschiedet. Drei Jahrzehnte lang war sie vor allem in der EFL Lohr eine kompetente und geschätzte Beraterin.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Christel Schneider-Nickel hat nach&nbsp;ihrem Sozialpädagogik-Studium und&nbsp;einer Ausbildung in der Telefonseelsorge&nbsp;von 1988 bis 1992 an der Weiterbildung&nbsp;für EFL-Beratung teilgenommen. Zudem&nbsp;absolvierte sie&nbsp; Ausbildungen in systemischer&nbsp;Supervision und Traumaberatung.<br />Ab 1993 war sie in Lohr über 29 Jahre auf&nbsp;Honorarbasis neben ihrer eigenen Praxis&nbsp;als EFL-Beraterin tätig. Fast 20 Jahre&nbsp;lang hat sie in Schmerlenbach die mehrtägigen&nbsp;Seminare „Hand aufs Herz“ zur&nbsp;Verbesserung der Partnerschaftsqualität&nbsp;angeboten. Aufgrund ihrer hohen Kompetenz&nbsp;und ihres großen Einfühlungsvermögens&nbsp;gegenüber Ratsuchenden hat ihr&nbsp;Ausscheiden in unserem Team eine große&nbsp;Lücke hinterlassen.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50685</guid><pubDate>Tue, 15 Mar 2022 10:02:37 +0100</pubDate><title>Beratungsstelle Lohr in neuen Räumen</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/beratungsstelle-lohr-in-neuen-raeumen/</link><description>Segnung der neuen Räume der Kath. Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im SkF und der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Diözese Würzburg in Lohr            </description><enclosure url="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/EFL_Wuerzburg/Wuerzburg/2022_03__Einweihung_Lohr_1.jpg" length="1150088" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Nach über 30 Jahren Beratungsarbeit im Bruder-Konrad-Haus am Kirchplatz 8 sind&nbsp; die&nbsp; Beratungsstellen Ende letzten Jahres&nbsp; an den Bürgermeister-Keßler-Platz 1 gezogen.</p><p>Am 9.3.2022 fand in einer Feier, pandemiebedingt in kleinem Kreis, die Segnung der Räume durch Herrn Pfarrer Johannsen statt. Dabei zog sich der Gedanke eines guten äußeren und inneren, menschlichen Raums wie ein roter Faden durch die Texte und Gedanken.</p><p>Grußworte sprachen Sigrid Maroske (SkF-Vorstand), Anna E.Thieser (Referatsleitung SkF) sowie Albert Knött (Referatsleitung EFL). Außerdem nahmen die&nbsp; SkF-Beraterinnen Gaby Hautsch-Langanki und Susanne Resch sowie die EFL-BeraterInnen Ingrid Ingelmann, Christel Schneider-Nickel und Michael Ottl an der Feier teil und gestalteten sie mit. Dabei wurde auch der Diözese Würzburg für die Unterstützung gedankt.</p><p>Herr Pfarrer Johannsen begrüßte, dass somit weiterhin ein niedrigschwelliges Angebot für die Stadt Lohr und den Landkreis Main-Spessart vor Ort besteht. Ferner betonte er die Bedeutung, dass Menschen hier aufgrund der Schweigepflicht einen Raum finden, über ganz persönliche Themen in ihrem Leben zu sprechen und neue Perspektiven entwickeln können.</p><p>Ratsuchende äußern, dass sie sich in den hellen, freundlichen Räumen sehr wohl fühlen. Dies helfe gerade auch bei schwierigen Themen.</p><ul><li>einen Blick in die neuen Räume kann man per <a href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/beratungsstellen/lohr/galerie/">Bildergalerie</a> werfen.<br />&nbsp;</li><li>Psychologin Ingrid Ingelmann erzählt im Interview mit dem <a href="https://www.main-echo.de/7502336" title="Interview - Main-Echo" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Main-Echo</a> von den Vorzügen der neuen Räume und wer so alles mit welchen Anliegen in die Beratung kommt<br />&nbsp;</li></ul>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50693</guid><pubDate>Fri, 11 Mar 2022 18:39:00 +0100</pubDate><title>Vegeben und vergessen? So gelingt Verzeihen</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/vegeben-und-vergessen-so-gelingt-verzeihen-1/</link><description>Homeoffice, Schulschließungen, abgesagte Veranstaltungen – seit zwei Jahren hängen Fami­lien und Paare auf geringem Raum aufeinander. Sie können sich weniger aus dem Weg gehen. Es kommt häufiger zum Streit. Umso wichtiger ist da die Fähigkeit, vergeben zu können. Doch wie geht Vergeben überhaupt? </description><content:encoded><![CDATA[<p>Papst Franziskus hat während einer Generalaudienz im Dezember 2021 im Vatikan Paare zu „reifer Liebe“ aufgerufen. „Manchmal streiten wir uns, das kommt vor. Manchmal fliegen auch die Teller, na gut, das kommt vor“, zitierte die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) den Pontifex. Entscheidend sei, so Franziskus, dass man nie den Tag beende, ohne Frieden zu schließen.</p><h3>Verletzung in Worte fassen</h3><p>Erhard Scholl ist anderer Meinung. Scholl war Vorsitzender des Bundesverbandes Katholischer Ehe-, Familien- und Lebensberater und Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Schweinfurt. Er sagt, am gleichen Tag zu vergeben, kann – je nach Verletzung – den Menschen überfordern. Um zu vergeben, sei es als erstes wichtig, sich Zeit zu nehmen. Das Pauluswort „Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen“ (Epheserbrief 4,26) versteht Scholl vielmehr als Bild und weniger als Auffordern, sich noch am selben Tag zu versöhnen. Es gehe um die grundsätzliche Haltung, die Tür für den Anderen offen zu lassen.</p><p>Als zweites sei es wichtig, in Worte zu fassen, was einen so verletzt hat. So lasse sich Abstand gewinnen. Und in einem letzten Schritt müsse die erlittene Verletzung einen Platz im Leben bekommen. Die Narbe bleibt und hin und wieder wird sie weiterhin schmerzen. Entsprechend kann Vergessen nicht das Ziel von Vergeben sein. Aber der Schmerz soll nicht mehr die Macht über das eigene Leben haben. Es gleicht einem Bücherregal. Die Bücher sind zwar im Regal vorhanden, aber der Leser entscheidet selbst, wann er welches Buch hervorholt und aufschlägt.</p><h3>Vergebung ist nicht Versöhnung</h3><p>Vergeben sei allerdings nicht dasselbe wie Sich-Versöhnen, führt Scholl weiter aus. Vergeben sei vor allem ein innerer Prozess. Um selbst nicht mehr unter der Verletzung zu leiden und diese akzeptieren zu können, sollte die betroffene Person vergeben. Um nicht innerlich zerfressen zu werden. Erst im Versöhnen kommen die andere Person und die Beziehung zueinander ins Spiel. Die Gründe für das jeweilige Handeln sollten zur Sprache kommen. Gemeinsam kann Versöhnung gelingen.</p><p>Wer nicht vergeben kann, verliere positive Lebensenergie und müsse im schlimmsten Fall mit Bluthochdruck, Schmerzen, Schwindel und Schlafstörungen leben, zeigen verschiedene wissenschaftliche Ergebnisse. Scholl nutzt das Bild des Misthaufens, der in Paarbeziehungen entsteht. Negative Erlebnisse häufen sich an. Und irgendwann sei der Punkt erreicht, an dem man es nicht mehr aushalte. Gleichzeitig wüssten viele Paare nicht, wie sie vergeben sollen. „Wo hätten Paare Vergeben lernen können? Vergeben und Verzeihen hat im öffentlichen Diskurs kaum einen Raum“, wirft Scholl ein.</p><p>2014 veröffentlichte der Bundesverband der Katholischen Ehe-, Familien- und Lebens&shy;berater in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Ins&shy;titut der Technischen Universtität Braunschweig und der Katholischen Hochschule Mainz eine Studie. Ein Drittel der Befragten gab an, dem Partner oder der Partnerin eine erlittene Verletzung gar nicht oder lediglich etwas vergeben zu haben.</p><h3>Achtung, Teufelskreis</h3><p>Ein weiteres Ergebnis: die Betroffenen wussten nicht, wie sie der „Opferrolle“ entkommen und das negative Beziehungskarussell unterbrechen konnten. Ein „Teufelskreis des Unversöhnten“ entstand. Die Folge: Nachtragen von Vorwürfen, Sinnen auf Rache, Paare hören auf, miteinander zu reden.</p><p>Gerade hier sieht der ehemalige Lebensberater Chancen für die Kirche. Vergeben ist ein zentrales Thema im christlichen Glauben. Kirchen könnten konkrete Hilfestellungen bieten. Lebensberatungsstellen, Seelsorger und Seelsorgerinnen können informieren, wie Vergeben gelingen kann und auf dem Weg des Versöhnens begleiten. Es wäre mehr, als bloß die Forderung zu wiederholen, Christen müssten einander vergeben. Und vielleicht gelingt es dann ja auch häufiger, den Tag erst zu beenden, wenn Frieden geschlossen wurde.</p><p class="text-right"><em>Text: Alexandra Thätner, kath. Sonntagsblatt Würzburg</em></p><p><strong>Sich Hilfe holen: </strong>Wer unter Konflikten leidet oder sich in einer anderen schwierigen Lebenssituation befindet, kann sich an eine der zehn Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in der Diözese Würzburg wenden: <a href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/" target="_blank" class="external-link">www.eheberatung-wuerzburg.de</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50595</guid><pubDate>Tue, 08 Mar 2022 17:58:24 +0100</pubDate><title>Mit Kindern über Krieg sprechen</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/mit-kindern-ueber-krieg-sprechen/</link><description>Medienberichte über den Krieg in der Ukraine erreichen in diesen Tagen auch viele Kinder. Fotos, Videos und viele andere Informationen aus dem Kriegsgebiet können Kinder verstören und verängstigen. Eltern stehen deshalb vor einer schwierigen Herausforderung: Wie sollen sie mit ihren Kindern über das Geschehene sprechen? Und welcher Umgang mit der Medienberichterstattung ist angebracht? Zu solchen Fragen werden mit diesem Merkblatt einige Hinweise gegeben.</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/EFL_Wuerzburg/Wuerzburg/2022_Merkblatt_Mit_Kindern_ueber_Krieg_sprechen_Karutz.pdf">DOWNLOAD des Merkblattes als PDF-Datei</a></p><p><strong>Ernst nehmen</strong><br />Nehmen Sie die Sorgen und Ängste von Kindern ernst. Machen Sie sich bewusst, dass Kinder auch in den letzten Jahren schon mit sehr vielen Belastungen konfrontiert worden sind: Die Coronavirus-Pandemie und mehrere Naturkatastrophen haben ohnehin schon deutli-che Spuren hinterlassen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Kinder besondere Aufmerksamkeit erfahren und man sich gut um sie kümmert.</p><p><strong>Sprechen und Zuhören</strong><br />Drängen Sie Kindern zunächst einmal keine Gespräche über den Krieg oder ihr Befinden auf. Zeigen Sie sich jedoch gesprächsbereit. Achten Sie auf mögliche Signale, die verdeut-lichen, dass ein Kind etwas „mit sich herumträgt“ oder „loswerden möchte“ – und hören Sie aufmerksam zu, wenn Kinder von sich aus über den Krieg reden.<br />Beantworten Sie Fragen möglichst sachlich, offen und ehrlich. Antworten Sie aber „do-siert“, mit eher kurzen und einfachen Aussagen. Weitschweifende Vorträge können rasch überfordern, es sei denn, ein Kind fragt explizit immer weiter nach.<br />Versuchen Sie mit ihren Ausführungen nicht, das Kriegsgeschehen „herunterzuspielen“, um Kinder vermeintlich zu schützen. Dass der Krieg tatsächlich eine sehr bedrohliche Situation ist, haben viele Kinder ohnehin längst erkannt. Äußern Sie aber auch nichts, was unnötig zusätzliche Ängste auslösen könnte. Spekulationen über etwaige Folgen des Krieges oder eine befürchtete Ausbreitung des Krieges sind Kindern gegenüber z. B. unangebracht.</p><p><strong>Sicherheitsgefühl stärken</strong><br />Nach Möglichkeit sollte das Sicherheitsgefühl von Kindern gestärkt werden, beispielsweise durch gemeinsame Aktivtäten sowie noch mehr Zeit als sonst für liebevolle Zuwendung, Nähe und vertrauensvolles Miteinander.<br />Ganz in Ruhe aus einem Kinderbuch vorzulesen, vermittelt Geborgenheit und lenkt auch ein wenig ab. Ebenso könnte es hilfreich sein, wenn ein Kind mit seinen vertrauten Bezugs-personen einen besonders schönen Ausflug unternehmen kann.<br />Darüber hinaus kann jeder Tag mit einem Mut machenden Ritual begonnen und auch abgeschlossen werden, etwa einem Segensspruch, einem kurzen Gebet oder einer anderen, Halt gebenden Aktivität.</p><p><strong>Aufmerksamkeit auf positive Aspekte lenken</strong><br />Lenken Sie die Aufmerksamkeit von Kindern auf positive Aspekte. Machen Sie z. B. deutlich, dass international sehr viel unternommen wird, um den Krieg rasch wieder zu beenden. Weisen Sie auf Spendensammlungen, Demonstrationen für Frieden, Lieferungen von Hilfsmaterialien sowie Rettungskräfte vor Ort hin, die sich um verletzte Menschen kümmern. Sprechen Sie auch darüber, wie Menschen sich gegenseitig trösten, in Sicherheit bringen und für Unterstützung sorgen können.</p><p><strong>Medienberichte auswählen und dosieren</strong><br />Kleinkinder sollten Bilder und Videos aus dem Kriegsgebiet grundsätzlich nicht zu sehen bekommen. Erst ab dem Grundschulalter ist es nicht mehr sinnvoll, Kinder von Medienberichten pauschal fernzuhalten. Lassen Sie Ihre Kinder mit solchen Medienberichten jedoch keinesfalls allein. Schauen Sie einzelne Meldungen, insbesondere spezielle Kindernachrichten, ggf. gemeinsam an.<br />Zudem sollte der Medienkonsum begrenzt werden: Häufige Wiederholungen von schreck-lichen Bildern und Videos können stark belasten. Und schützen Sie Ihre Kinder vor Medien-berichten, wenn sie darauf besonders ängstlich reagieren.</p><p><strong>Aktivität ermöglichen</strong><br />Überlegen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern, ob es etwas gibt, was sie im Augenblick selbst tun könnten. Kinder könnten z. B. symbolisch eine Kerze anzünden oder in einem Brief aufschreiben, was sie den Menschen im Kriegsgebiet gerne mitteilen würden.<br />Wenn es eine Frage gibt, die Sie nicht beantworten können, gestehen Sie dies ganz ehrlich ein. In einem solchen Fall können Sie sich gemeinsam auf die Suche nach einer klugen Antwort machen. Sprechen Sie beispielsweise mit weiteren Bezugspersonen oder suchen Sie im Internet – aber nur auf seriösen Nachrichtenseiten für Kinder – nach weiteren Informationen, die hilfreich sind.<br />Eigene Betroffenheit verständlich machen<br />Verheimlichen Sie Ihre eigene Betroffenheit nicht. Kinder spüren rasch, wenn Ihnen etwas vorenthalten wird und fühlen sich dann u. U. betrogen oder ausgegrenzt. Erklären Sie ggf., warum Sie auch selbst besorgt oder traurig sind, damit Kinder Ihr Verhalten angemessen einordnen können.</p><p><strong>Mögliche Reaktionen beachten</strong><br />Kinder können in der aktuellen Situation unterschiedliche Reaktionen zeigen. Dazu gehören z. B. Konzentrationsschwierigkeiten, Alpträume, Ängstlichkeit, eine ausgeprägte Anhänglichkeit oder auch Gereiztheit und Aggressivität. Manche Kinder bringen ihre Befind-lichkeit auch in Zeichnungen oder in ihrem Spiel zum Ausdruck.<br />Solche Reaktionen sind zunächst normal, zeigen Sie Verständnis dafür. In den meisten Fällen klingen diese Reaktionen nach kurzer Zeit wieder ab. Wenn sie jedoch sehr stark ausgeprägt sein sollten oder mehrere Wochen anhalten, sollten Sie sich an eine Fachkraft wenden. Manchmal kann professionelle Unterstützung bei der Bewältigung des Erlebten notwendig sein. Scheuen Sie sich dann nicht, diese in Anspruch zu nehmen! Auch wenn Sie selbst verunsichert sind und weitere Fragen zum Umgang mit Ihren Kindern haben, sollten Sie fachlichen Rat einholen.</p><p><strong><em>Erziehungsberatungsstellen sowie die Fachkräfte aus dem Bereich der (Schul-) Psychologie, der Schulseelsorge sowie der Schulsozialarbeit können sicherlich weitere Hinweise geben. Ein „Elterntelefon“ ist unter der Rufnummer 0800-111 0 550 erreichbar. Kinder und Jugendliche können sich zudem selbst jederzeit an die „Nummer gegen Kummer“ 116 111 wenden.</em></strong></p><p><a href="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/Bistum_Folgeseiten/EFL_Wuerzburg/Wuerzburg/2022_Merkblatt_Mit_Kindern_ueber_Krieg_sprechen_Karutz.pdf">DOWNLOAD des Merkblattes als PDF-Datei</a></p><p><em>Dieses Merkblatt wurde erstellt von Prof. Dr. Harald Karutz – <a href="http://www.harald-karutz.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.harald-karutz.de</a></em></p><hr /><h3><strong>Hier finden Sie Hilfsangebote auf ukrainisch und russisch</strong></h3><hr /><h2><strong>Weitere Link-Tipps</strong></h2><p>Auch auf BAER, dem Bayerischen Erziehungsratgeber, finden Sie Informationen und Links. Diese kurzen Artikel und die vertiefenden Informationen in bestehenden Fachartikeln und auf Fachportalen können Orientierung zum altersgerechten Umgang mit der Situation geben.</p><p>Folgende Informationen finden Sie auf <a href="http://www.baer.bayern.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de</a></p><p><strong>Mit Kindern über den Krieg in der Ukraine sprechen</strong><br />Hier finden Sie eine Auflistung kindgerecht aufbereiteter Nachrichten zum Thema Krieg und Frieden.<br /><a href="https://www.baer.bayern.de/aktuelles/neue/51560/" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de/aktuelles/neue/51560/</a></p><p><strong>Mit Kindern über angstmachende Bilder sprechen</strong><br />Lesen Sie im Medienbrief 1, wie man mit Kindern über brutale und angstmachende Bilder spricht.<br /><a href="https://www.baer.bayern.de/entwicklung-von-0-bis-18/medienbriefe/medienbrief_1/13/" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de/entwicklung-von-0-bis-18/medienbriefe/medienbrief_1/13/</a></p><p><strong>Wenn Nachrichten Angst machen</strong><br />Wie spricht man mit Kindern über schlimme Nachrichten? Worauf sollten Sie achten?<br /><a href="https://www.baer.bayern.de/erziehung-medien/tipps/schlimme-nachrichten/" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de/erziehung-medien/tipps/schlimme-nachrichten/</a></p><p><strong>Fake News erkennen</strong><br />Welche Arten von Falschmeldungen gibt es? Wie schult man Jugendliche im Erkennen von Fake News?<br /><a href="https://www.baer.bayern.de/erziehung-medien/surfen/fakenews/" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de/erziehung-medien/surfen/fakenews/</a></p><p><strong>Verschwörungen in Sozialen Medien</strong><br />Wer glaubt an Verschwörungen und warum? Wie kann man Jugendliche über Verschwörungen aufklären?<br /><a href="https://www.baer.bayern.de/erziehung-medien/surfen/verschwoerungen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.baer.bayern.de/erziehung-medien/surfen/verschwoerungen/</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-50408</guid><pubDate>Tue, 22 Feb 2022 19:29:04 +0100</pubDate><title>7 Wochen leichter - Impulse für Paare</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/7-wochen-leichter-impulse-fuer-paare/</link><description>Wöchentliche Impulse für Paare während der Fastenzeit </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gönnen Sie sich sieben Wochen lang leichtere Impulse</strong>:<br />es sich leicht(er) machen | viel-leicht | erleichtert sein | leicht-sinnlich</p><p><br /><strong>7 Wochen …</strong><br />... Anlässe für interessante Gespräche<br />... neue Impulse für die Partnerschaft<br />... genussvolle Momente der Nähe<br />... Ideen zum gemeinsamen Ausprobieren</p><p><strong>zu Abonnieren unter <a href="https://www.7wochenleichter.de" title="Aktion 7 Wochen leichter" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.7wochenleichter.de</a></strong></p><p>.</p><p>.</p><div class="col-md-5 text1"><p><strong>Herausgeber der Paar-Impulse:</strong><br />AKF – Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e. V.<br />In der Sürst 1, 53111 Bonn&nbsp; <a href="http://www.akf-bonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.akf-bonn.de</a><br />Mail: <a href="mailto:info@akf-bonn.de">info@akf-bonn.de</a>,</p></div>


]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-49730</guid><pubDate>Mon, 20 Dec 2021 11:38:00 +0100</pubDate><title>So verhindern Sie Familienstreit an Weihnachten </title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/wie-weihnachten-in-der-familie-trotz-lockdown-gelingen-kann-1/</link><description>Abert Knött ist Leiter des Referats für Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Diözese Würzburg. Der Fachmann weiß, wo an Weihnachten Probleme lauern können. Hier einige Tipps, wie sich Ärger unterm Weihnachtsbaum vermeiden lässt.</description><enclosure url="https://www.eheberatung-wuerzburg.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_christmas-images-3875706_1920_7a85513552.jpg" length="311938" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weihnachten – ein Fest des Friedens? Wenn an den Feiertagen die Verwandtschaft zusammenkommt, gibt es in vielen Familien nicht nur eine harmonische Zeit unterm Tannenbaum. Auch im engsten Familienkreis können Konflikte entstehen. Gerade in diesem Jahr sorgen viele Themen für Diskussionen: Sollte es eine Impfpflicht geben? Sitzen in der neuen Regierung die richtigen Leute? Und was ist eigentlich mit dem Klimaschutz?</strong></p><p>Albert Knött kennt den Streit unter dem Weihnachtsbaum – aus rein beruflicher Sicht. Der 53-jährige Diplom-Theologe leitet in Würzburg die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der Diözese und gibt Tipps, wie sich Zwist an Heiligabend vermeiden lässt.</p><p><em><strong>Frage: Sie sind als Eheberater Profi in Sachen Harmonie. Hat es bei Ihnen auch schon einmal an Weihnachten so richtig gekracht?</strong></em></p><p>Albert Knött: An Weihnachten noch nicht. Aber das heißt nicht, dass es in unserer Beziehung keinen Streit gibt.</p><p><em><strong>Also gibt es auch bei Ihnen zu Hause einmal Streit?</strong></em></p><p><em>Knött:</em><strong></strong>Ja. Ich verweise gerne auf eine Geschichte des SZ-Magazins. Darin wurden Partnerinnen und Partner der berühmtesten Paar-Therapeuten Deutschlands interviewt, wie diese Koryphäen zu Hause sind. Der Titel lautete dann 'Privat sind wir alle Amateure'. Das fand ich sehr entlastend. Meine Frau ist psychologische Psychotherapeutin – auch dieser Berufsstand ist ja nicht frei von allen Problemen. Und das muss auch nicht so sein.</p><p><strong><em>Das ist ja beruhigend zu hören.</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Ja, alles andere wäre auch unheimlich.</p><p><em><strong>Ob Klimakrise, neue Bundesregierung oder Corona: Das Konfliktpotenzial an Weihnachten scheint heuer größer denn je. Wie gehen Sie damit um?</strong></em></p><p><em>Knött</em>: In meiner Familie sind wir Gott sei Dank beim Thema Corona einer Meinung. Ich begegne aber natürlich beruflich und auch im Freundeskreis Menschen, mit denen ich anderer Meinung bin. Es ist wichtig, dass man diese ernst nimmt und versucht zu verstehen, warum sie eine bestimmte Meinung haben. Man darf den anderen nicht gleich in eine Schublade stecken.</p><p><strong><em>Weihnachten ist auch ein Fest des Friedens. Kann man im Vorfeld schon Dinge tun, um Streit an den Feiertagen zu vermeiden?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Ja, kann man. Sie sagen, dass es ein Fest des Friedens ist und legen damit selbst schon die Latte sehr hoch. Die Erwartung ist, dass Weihnachten für alle ein stimmungsvolles und harmonisches Fest wird. Je höher aber die Erwartungen sind, desto schwieriger wird es. Man ist auch schnell überfordert, wenn man den hohen Anspruch an sich selbst nicht erfüllen kann. Dann scheitert man oft nur noch daran und reagiert schnell gereizt und aggressiv.</p><p><strong><em>Was kann man gegen den eigenen Perfektionismus tun?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Es ist hilfreich, sich vorher zu einigen. Zum Beispiel in einer Familienkonferenz gemeinsam zu besprechen, wem welche Dinge an Heiligabend wichtig sind und wie der Abend verbracht werden soll. Je besser es gelingt, miteinander im Gespräch zu sein, die verschiedenen Positionen anzuerkennen und gemeinsam eine Lösung zu finden, umso zufriedener sind alle. Das erfordert eine gewisse Bereitschaft, auch ungewöhnliche Meinungen gelten zu lassen und Kompromisse zu finden.</p><p><strong><em>Hatten Sie bereits Ihre Familienkonferenz?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Ja, wir haben bereits über Heiligabend gesprochen und auch die Tage nach Weihnachten geplant. Wir haben es ganz gut gemacht.</p><p><strong><em>Wenn es um das Thema Corona geht, gehen die Meinungen oft stark auseinander. Wenn die Verwandtschaft an den Festtagen aufeinander trifft, sollte man dann seine Standpunkte lieber für sich behalten?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Dazu möchte ich gerne auf die Weihnachtsansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von 2018 verweisen, als er gesagt hat: 'Redet miteinander!' Damals war Corona noch gar kein Thema und es ging um andere Fragen. Steinmeier argumentiert, dass die Stärke von Demokratie darin besteht, miteinander zu reden. Dieser Aussage stimme ich grundsätzlich auch zu. Reden schafft Verbindung – wenn es gelingt.</p><p><strong><em>Und wie gelingt es?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Wenn Argumente ausgetauscht werden können, einander zugehört wird und aber auch das Gespräch beendet werden darf. Ist das unter diesen Bedingungen nicht möglich, dann ist es auch nicht sinnvoll, miteinander zu sprechen. Und: Man sollte die Meinung des Anderen nicht völlig irre oder abstrus finden. Niemand hat etwas davon, wenn man im Streit auseinandergeht.</p><p><strong><em>Wenn man im Gespräch nicht weiterkommt, sollte man es beenden. Aber was mache ich, wenn Onkel Horst nicht aufhört, mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Ruhig erklären, dass man nicht darüber reden möchte. Wenn dieser trotzdem nicht aufhört, aufstehen und freundlich mitteilen, dass man jetzt einen Spaziergang macht.</p><p><strong><em>Das heißt, man sollte sich der Situation also entziehen?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Ja, ich bin ja nicht am Tisch festgetackert und dazu gezwungen, mir stundenlang einen Monolog anzuhören.</p><p><em><strong>Muss das jeder für sich persönlich abwägen: die eigene Meinung vertreten oder schweigen und den Familienfrieden wahren?</strong></em></p><p><em>Knött</em>: Jede Gemeinschaft lebt davon, dass man miteinander spricht und authentisch ist. Wenn man dem völlig aus dem Weg geht, findet auch kein Kontakt statt. Dann bleibt wirklich jeder in seiner Blase unter Gleichgesinnten und man versucht gar nicht mehr, miteinander zu sprechen. Das wäre nur eine Notlösung, die auch nicht befriedigend ist.</p><p><strong><em>Viele Menschen haben aufgrund der unterschiedlichen Meinungen rund um die Corona-Themen bereits Kontakte reduziert oder gar abgebrochen. Droht sich diese Entwicklung an Weihnachten zu verschärfen?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Es schaut momentan eher so aus, dass sie sich verschärft. Ich glaube auch, dass sich viele Freundeskreise schon verändert haben.</p><p><strong><em>Wenn Freundschaften auseinander gehen: Ist das schade oder gehört dies zum Lauf des Lebens dazu?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Wenn langjährige Freundschaften auseinander gehen, ist das auf jeden Fall schade. Solche findet man ja nicht mehr so schnell. Freundschaften sind auch eine Ressource. Wenn man sich bisher gut verstanden hat, gibt es dafür ja auch Gründe, zum Beispiel ähnliche Interessen und viele gemeinsame Erlebnisse. Wenn solche Freundschaften auseinander brechen, ist das schon bedauerlich. Jeder Mensch, mit dem ich nicht mehr spreche, schwächt mich.</p><p><strong>Inwiefern?</strong></p><p><em>Knött</em>: Indem man dann ungelöste Konflikte mit sich herumträgt. Das auszuhalten kostet unnütze Energie.</p><p><strong><em>Wenn es zum Streit an den Feiertagen gekommen ist, lässt sich die schlechte Stimmung auch wieder vertreiben?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Humor ist in diesen Fällen immer eine schöne Gabe. Man sollte sich nicht über jemanden lustig machen, aber mit Selbstironie an die Sache rangehen, sich von der Situation distanzieren und sie nicht ganz so wichtig nehmen.</p><p><strong><em>Streit gibt es ja nicht nur innerhalb der Verwandtschaft, die sich nur an den Feiertagen sieht. Auch in einer Beziehung kracht es in der Weihnachtszeit. Wie kann man dies vermeiden?</em></strong></p><p><em>Knött</em>: Indem man Erwartungen deutlich macht, Unterschiedlichkeiten akzeptiert und nichts dramatisiert. Man sollte den Tag auch nicht so hoch hängen. Heiligabend ist nicht der Abend aller Abende, an dem alle Erwartungen erfüllt werden müssen. Es gibt auch noch andere Abende.</p><p>Interview: Julia Back, Mainpost Würzburg.<br /><a href="https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/o-du-froehliche-so-verhindern-sie-den-streit-mit-der-familie-an-weihnachten-art-10701486" target="_blank" rel="noreferrer">www.mainpost.de/regional/wuerzburg/o-du-froehliche-so-verhindern-sie-den-streit-mit-der-familie-an-weihnachten-art-10701486</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-48417</guid><pubDate>Sat, 31 Jul 2021 16:23:00 +0200</pubDate><title>Verabschiedung von Hermann Nickel</title><link>https://www.eheberatung-wuerzburg.de/efl-in-der-dioezese-wuerzburg/nachrichten/detail/ansicht/verabschiedung-von-hermann-nickel/</link><description>Am 15. Juni 2021  verabschiedete das Team der EFL Würzburg Hermann Nickel in den Ruhestand. In einer kleinen Feier wurde dessen langjährige Tätigkeit in der Beratung gewürdigt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Textbody">Seit 29 Jahren hat Hermann Nickel Einzelpersonen, Paare und Familien in schwierigen Lebenslagen begleitet und kompetent beraten. Zuvor absolvierte er von 1988 - 1992&nbsp; die Ausbildung zum Ehe-, Familien- und Lebensberater. Durch seine Tätigkeiten als Mentor der angehenden Religionslehrer*innen und im Bereich Supervision und Coaching hat er vielfältige weitere Erfahrungen&nbsp; und Kompetenzen in die Beratungsarbeit einbringen können. Vor 20 Jahren hat er die jetzigen Beratungsräume in der Moltkestraße in Kitzingen zusammen mit der Schwangerenberatung des SkF angesiedelt und sich seitdem als Verantwortlicher vor Ort um eine gute Vernetzung und die Öffentlichkeitsarbeit im Landkreis Kitzingen gekümmert.</p><p>In unzähligen Einzelberatungen und Gruppenangeboten haben Ratsuchende von der Kompetenz und der authentischen Art von Hermann Nickel profitiert. Dafür sagten die MAV-Vorsitzende Dorothea Weitz, Anna Elisabeth Thieser, Bereichsleiterin im SkF, und Andreas Laurien, der Leiter der ökumenischen Erziehungsberatungsstelle in Kitzingen, herzlichen Dank. Coronagerecht hat das sich das Team der Beratungsstelle bei einem Stehimbiss im Freien schweren Herzens von Hermann Nickel verabschiedet und ihm für die Zukunft von Herzen alles Gute gewünscht.</p>]]></content:encoded></item></channel></rss>